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| 01:28 Uhr

Energies U 17 holt Nordost-Pokal dank spätem Tor gegen RW Erfurt

Kapitän Marcel Kapplinghaus mit dem Pokal. Foto: Beyer/sby1
Kapitän Marcel Kapplinghaus mit dem Pokal. Foto: Beyer/sby1 FOTO: Beyer/sby1
Cottbus. Die U 17-Bundesliga-Mannschaft von Energie Cottbus hat sich durch einen 2:1-Heimsieg gegen Rot-Weiß Erfurt am Samstag den Pokal des Nordostdeutschen Fußballverbandes (NOFV) geholt. Der eingewechselte Felix Honolka durfte sich dabei als Sieger des Tages fühlen. Georg Zielonkowski/ski1

Er bewahrte mit seinem Treffer zum 2:1-Endstand eine Minute vor dem Abpfiff den FC Energie vor der drohenden Verlängerung.

Bis dahin hatten beide Mannschaften ein unglaublich schwaches Spiel gezeigt. Wobei es die aus der Regionalliga kommenden Erfurter waren, die wenigstens ab und zu so etwas wie Spielqualität nachwiesen. Cottbus dagegen zeigte das mit Abstand schlechteste Saisonspiel, wie Trainer Daniel Meyer später einräumte. „Ich hatte versucht, in der Halbzeitpause noch etwas zu korrigieren und die Köpfe der Spieler zu erreichen. Aber heute ging überhaupt nichts. Deshalb sind wir froh, dass wir dieses Spiel noch gewonnen haben“, sagte Meyer. Sein Fazit: „Nach dem tollen Spiel in der vergangenen Woche gegen Hertha war das eine ganz schlimme Partie.“

Während Energie immerhin jubeln durfte, schlich Erfurt enttäuscht vom Platz. Waren es doch die Thüringer, die nur durch ihre Unkonzentriertheiten vor dem Energie-Tor einige Male die eigene Führung vergaben. Nach zwölf Minuten hatten sie zwar schon einmal durch Pusch getroffen, doch glich der FCE kurz darauf durch Tim Kleindienst (19.) aus.

Erfurts Trainer Steffen Knäbe bedauerte nach der Partie, dass seine Jungen an der körperlichen Präsenz der Cottbuser gescheitert sind. Dennoch durfte er feststellen, dass der spielerische Unterschied zu einer Bundesligamannschaft für seine U 17 nicht so groß ist.