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Energies B-Elf löst Pflichtaufgabe im Landespokal

Felix Geisler und sein Bruder Niklaskönnen jubeln.
Felix Geisler und sein Bruder Niklaskönnen jubeln. FOTO: Bock
Blankenfelde-Mahlow. Der FC Energie Cottbus hat am Mittwochabend die Pflichtaufgabe in der 1. Runde des AOK Länderpokals Brandenburg gelöst. Sven Bock

Beim Landeslisten BSC Preußen 07 Blankenfelde-Mahlow gewann der Regionalligist vor rund 1000 Zuschauer hochverdient mit 7:2. Gabriel Boakye, Felix Geisler und Maximilian Zimmer konnten sich jeweils doppelt in die Torschützenliste eintragen. Dazu traf auch Abwehrspieler Max Grundmann bei seinem ersten Einsatz von Beginn an.

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz hatte seine Elf vor der Partie gegen den drei Klassen tiefer spielenden BSC Preußen kräftig durchgewechselt. Die Stammkräfte Andrej Startsev, Fabio Viteritti, Streli Mamba und Marc Stein nahmen nur auf der Bank Platz. Keeper Alexander Meyer und Marcelo standen gar nicht im Kader. Dafür sammelten unter anderem Avdo Spahic, Grundmann, Boakye und Sommerneuzugang Christos Papadimitriou Spielpraxis.

Und nach einer guten halben Stunde gab es eine Premiere: Der 16-jährige Niklas Geisler gab sein Debüt im Energie-Trikot. Nur wenige Augenblicke später wurde es gekrönt von seiner ersten Torvorlage - ausgerechnet für seinen älteren Bruder Felix, der zum zwischenzeitlichen 3:1 einschob. Das freute anschließend auch Trainer Wollitz: "Die beiden haben richtig Bock miteinander zu spielen. Das sieht man in jeder Aktion, wie sie sich miteinander freuen und sich gegenseitig unterstützen. Deswegen lasse ich die Jungs auch schon in dem jungen Alter bei uns mittrainieren, damit sie erste Erfahrungen im Männerbereich sammeln können."

Neben Geister lief in der zweiten Hälfte auch der 16-jährige Leon Schneider in der Abwehrkette auf. "In der zweiten Hälfte haben acht Spieler aus dem Cottbuser Nachwuchsleistungszentrum auf dem Platz gestanden. Mehr können wir nicht bieten", so Wollitz.

Zweimal wurde die Cottbuser B-Elf aber vom Landesligisten noch kalt erwischt. In der 19. Minute traf Marius Bieda fast von der Mittellinie per Traumtor zum zwischenzeitlichen 1:2 aus Blankenfelder Sicht. Und Dustin Köhler versenkte in der 72. Minute einen Foulelfmeter. Damit wurde das vorher ausgegebene Ziel von Trainer Mirko Schult erreicht: "Das Cottbus uns überlegen ist, war klar. Wir konnten aber phasenweise zum guten Spiel beitragen. Ich hoffe, dass die Jungs sehr viel gelernt haben."