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| 12:35 Uhr

RUNDSCHAU-Gegnercheck
Zwickau kommt mit vier Ex-Cottbusern

Nils Miatke (r.) stammt aus Drachhausen (Spree-Neiße) und hat von 2000 bis 2011 beim FC Energie gespielt.
Nils Miatke (r.) stammt aus Drachhausen (Spree-Neiße) und hat von 2000 bis 2011 beim FC Energie gespielt. FOTO: Eibner Pressefoto / EIBNER/Bert Harzer
Cottbus. Energie Cottbus empfängt am Samstag den FSV Zwickau im Stadion der Freundschaft. Die RUNDSCHAU macht den Gegnercheck. Von Jan Lehmann

Die Lage: Zwickau ist passabel in die Drittliga-Saison gestartet, hat mit dem Auswärtssieg beim Topteam KFC Uerdingen oder dem Remis gegen Kaiserslautern aufhorchen lassen. Doch nach Niederlagen gegen schwächere Mannschaften wie Lotte oder zuletzt gegen Aalen müssen die Westsachsen in der Tabelle auch nach unten schauen.

Der Kader: Die Zwickauer müssen wie Energie mit verhältnismäßig geringen Mittel auskommen. Im Sommer gab es dennoch viel Bewegung im Kader. Bei 14 Abgängen verzeichnete Zwickau elf Neuverpflichtungen. Mit Stammkeeper Johannes Brinkies fällt nun ein wichtiger Mann verletzt aus. Nun ist zudem fraglich, ob Stoßstürmer Ronny König einsatzfähig ist. Wegen einer Erkältung konnte der 35-Jährige am Freitag nicht trainieren.

Die Ex-Cottbuser: Mit dem gebürtigen Spremberger Matti Kamenz (20), der bei Zwickau nach der Brinkies-Verletzung im Tor steht, und dem Drachhausener Nils Miatke (28) hat der FSV zwei echte Lausitzer im Kader. Kamenz war beim FCE nur die Nummer drei hinter Avdo Spahic und Kevin Rauhut. Im Sommer war er deshalb aus Cottbus weggegangen. Nun sagte vor seiner Rückkehr ins Stadion der Freundschaft offen: „Das braucht man nicht wegreden, dass es für mich was besonderes ist. Am Ende geht es aber trotzdem nur um drei Punkte in diesem Spiel. Nicht um mehr, und nicht um weniger.“ Zudem haben auch Zwickaus Kapitän Toni Wachsmuth (31) sowie Neuzugang Christian Bickel (27) einst bei Energie Cottbus gespielt.

Der Trainer: Der US-Amerikaner Joe Enochs (47) ist seit Saisonbeginn in Zwickau, trat dort die Nachfolge des nach Halle gewechselten Torsten Ziegner an. FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz sagt, dass Enochs bei den Westsachsen „keinen einfachen, aber guten Job“ mache. Die beiden Trainer kennen sich bestens. In Osnabrück war Wollitz vier Jahre lange Coach von Enochs und schwärmt von den Qualitäten der Vereinslegende.