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Energie trifft im DFB-Pokal auf den VfB Stuttgart: "Ganz schweres Los"

Fabio Viteritti und Energie haben sich über den Landespokalsieg für den DFB-Pokal qualifiziert.
Fabio Viteritti und Energie haben sich über den Landespokalsieg für den DFB-Pokal qualifiziert. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Fußball-Regionalligist Energie Cottbus trifft in der 1. Runde des DFB-Pokals auf Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart. Das ergab die Auslosung am Sonntagabend in der ARD-Sportschau. Gespielt wird Mitte August. Für Trainer Wollitz ist es "ein ganz schweres Los". Frank Noack

Das Duell zwischen Energie Cottbus und dem VfB Stuttgart ist die Neuauflage des Pokalendspiels im Jahr 1997. Damals setzte sich der VfB mit 2:0 (1:0) gegen den Außenseiter aus der Lausitz durch. Mitte August treffen beide Clubs erneut aufeinander - diesmal allerdings im Stadion der Freundschaft. Ausgelost wurden die Paarungen von Ex-Profi Sebastian Kehl, der den DFB-Pokal 2012 mit Borussia Dortmund gewann.

FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz: "Das ist ein ganz schweres Los für uns. Der VfB hat eine junge und sehr dynamische Mannschaft. Sie waren schon in der 2. Liga richtig gut und werden in der Bundesliga ganz sicher nicht schwächer werden."

Und wie denkt man in Stuttgart über das Los? "Wir werden Energie Cottbus auf keinen Fall unterschätzen. Ziel ist es aber natürlich, in die 2. Runde einzuziehen", erklärt VfB-Sportvorstand Jan Schindelmeiser.

Die erste Runde ist mit 139.000 Euro dotiert. Auch wenn Energie davon 25 000 Euro auf der Basis eines Solidaritätsabkommens an den brandenburgischen Verband abgeben muss, bleibt noch eine sechsstellige Summe übrig. Und in Runde zwei werden dann sogar rund 300 000 Euro durch den Deutschen Fußball-Bundes (DFB) ausgeschüttet.

Vom 11. bis 14. August werden alle 32 Partien ausgetragen. Am Freitag, 11. August, finden drei Spiele (ab 20.45 Uhr) statt. Am Samstag stehen 13 Spiele in drei Zeitfenstern an: 15.30 Uhr, 18.30 Uhr und 20.45 Uhr. Zwölf Begegnungen sind für Sonntag terminiert (15.30 und 18.30 Uhr). Den Abschluss der Runde bilden die vier Partien am Montag (18.30 und 20.45 Uhr). Die genaue Terminierung erfolgt nach DFB-Angaben in den nächsten zehn bis zwölf Tagen.

Teilnehmer der 1. Pokalrunde sind die 36 Profimannschaften der Bundesliga und der 2. Bundesliga des abgelaufenen Spieljahres. Dazu kommen die ersten vier Teams der 3. Liga sowie die Landespokalsieger. Energie hatte sich im Endspiel gegen den FSV Luckenwalde mit 2:0 durchgesetzt.