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| 21:32 Uhr

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Energie-Stimmen: „Wir in der Lausitz sind stark“

München. Nach der 0:2-Niederlage bei 1860 München kündigt Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz an: „Ich werde nicht den Stab über der Mannschaft brechen. Wir kommen zurück.“ Sein Kollege spricht von einem „brutalen Kampfspiel“. Von Frank Noack

Claus-Dieter Wollitz (Trainer Energie Cottbus): „Wir haben bis zum 1:0 eigentlich vieles richtig gemacht. Ein Eigentor kann immer passieren. Der Freistoß davor darf nicht entstehen. Aber ich werde nicht den Stab über der Mannschaft brechen. Wir in der Lausitz sind stark und kommen wieder zurück.“

Daniel Bierofka (Trainer 1860 München): „Das war ein brutales Kampfspiel, beide Mannschaften haben alles gegeben. Mein Team hat sich gewehrt und der Sieg ist verdient, weil wir die klareren Chancen hatten.“

Marc Stein (Energie-Kapitän): „Wir haben alles reingehauen, das Eigentor hat 1860 dann ein bisschen in die Karten gespielt. Aber man kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Wir haben versucht, etwas mitzunehmen. Unsere Konsequenz im letzten Drittel war nicht ausreichend, da waren wir nicht so zwingend.“

Hendrik Bonmann (Torhüter 1860 München): „Eigentlich wollte ich mich gar nicht auswechseln lassen – das habe ich noch nie gemacht. Aber das Knie hat sich instabil angefühlt. Egal, Hauptsache wir haben gewonnen.“

Lasse Schlüter (Energie): „Wir sind gut ins Spiel gekommen und waren kämpferisch voll da. Dann haben wir bei einer Standardsituation ein unglückliches Gegentor kassiert. Der Gegner war vor dem Tor eiskalt. Aber wir haben bis zum Schluss alles gegeben.“

Marius Wilsch (München): „In der 2. Halbzeit hatte wir in einigen Situationen Glück bei den Standardsituationen. Aber dieses Glück haben wir uns auch hart erarbeitet. Aufgrund der 1. Halbzeit ist der Sieg aber verdient. Er hätte am Schluss sogar noch höher ausfallen können."

Adriano Grimaldi (München): „Heute war viel Kampf nötig. Alle mussten für den Sieg hundert Prozent geben. Meinen Scorerpunkt nehme ich mit, aber Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben.“

Quelle teilweise „Telekom Sport“