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Energie-Spieler beleidigt: Stadionsprecher verliert Job

Angesäuert: Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. Foto: Thomas Eisenhuth
Angesäuert: Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. Foto: Thomas Eisenhuth
Berlin (dpa). Das ging schnell: Nach der "Söldner"-Beleidigung gegen die Spieler vom FC Energie Cottbus ist der Stadionsprecher vom Berliner AK seinen Job los. dpa/jal

Die Beleidigung der Spieler von Gegner Energie Cottbus als "Söldner" hat den Stadionsprecher des Fußball-Regionalligisten Berliner AK den Job gekostet. "Das geht natürlich gar nicht, das ist nicht im Interesse unseres Vereins. Wir haben ein gutes Verhältnis zu Cottbus", sagte BAK-Sportdirektor Mehmet Öztürk.

Die RUNDSCHAU hatte davon berichtet. ( "Energie-Trainer Wollitz wehrt sich gegen Söldner-Vorwurf" ) Vor Anpfiff der Partie am Samstag hatte der Sprecher die Gäste mit den Worten angekündigt, dass Cottbus mit "elf Söldnern" beginne. Zu Beginn dieser Saison hatte der BAK einen Stadionsprecher gesucht.

Cottbus-Trainer Claus-Dieter Wollitz kritisierte die Aussagen danach scharf. "Das ist respektlos, das gehört nicht auf den Fußballplatz. Kein Spieler in der Liga ist ein Söldner", sagte er. Zudem habe der Sprecher in der Halbzeit öffentlich Schiedsrichterentscheidungen kommentiert. "Das hat mit Respekt und mit dem Auftritt von BAK nichts zu tun", sagte Wollitz nach dem 1:0-Erfolg. Mit dem achten Sieg im achten Spiel führt der frühere Bundesligist die Regionalliga Nordost souverän an, die Berliner sind derzeit Tabellenzehnter.

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