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| 17:09 Uhr

Energie-Schock: Förster fällt sechs Wochen aus (mit Video)

Förster wird aus dem Stadion gefahren und ins Krankenhaus gebracht.
Förster wird aus dem Stadion gefahren und ins Krankenhaus gebracht. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Trotz des 2:0-Testspielsieges gegen Magdeburg sitzt der Schock tief bei Energie Cottbus. Ausgerechnet Torjäger Benjamin Förster hat sich verletzt. Inzwischen ist klar: Förster wird beim Punktspielstart definitiv fehlen! Trainer Wollitz geht von einer mindestens sechswöchigen Pause aus. Frank Noack

Das ist ein herber Rückschlag für die Aufstiegsambitionen von Energie Cottbus. Bei der Jagd auf Tabellenführer Carl Zeiss Jena muss die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz in den nächsten Wochen ohne Benjamin Förster auskommen. Der beste FCE-Torschütze hat sich beim 2:0 (1:0)-Testspielsieg gegen den 1. FC Magdeburg am Samstagnachmittag eine zehn Zentimeter lange Risswunde am Oberschenkel zugezogen. "Ich gehe davon aus, dass er uns mindestens sechs Wochen fehlen wird", ist Trainer Wollitz geschockt. Für Energie geht es in der Regionalliga am 2. Februar bei RB Leipzig II weiter.

Förster, der bislang neun Treffer erzielt, zog sich die Verletzung schon in der Anfangsphase bei einem Zweikampf zu. Er wurde mit einer Trage aus dem Stadion gebracht und sofort ins Krankenhaus gefahren. "Er hat einen richtigen Cut abbekommen. Es ist regelrecht auseinandergerissen", berichtet Wollitz.

Zum Vergleich: Björn Ziegenbein hatte sich im letzten Spiel vor der Winterpause eine Risswunde an der Wade zugezogen und konnte danach vier Wochen kein Lauftraining absolvieren. Bei Förster scheint die Blessur dem ersten Anschein nach aber noch gravierender zu sein.

Gegen Magdeburg kam Tom Nattermann für Förster ins Spiel und fügte sich mit dem 1:0-Treffer in der 22. Minute gut ein. Auch in den kommenden Wochen wird Nattermann in der Sturmspitze nun mehr denn je gefragt sein - denn die Verletzung von Benjamin Förster wirft die Planungen gehörig über den Haufen. Auch Mittelfeldspieler Fabio Viteritti, der per Foulstrafstoß für den 2:0-Endstand (85.) sorgte, ist geschockt: "Der Ausfall trifft uns hart, weil ‚Benni‘ ein ganz wichtiger Mann ist. Wir müssen jetzt als Mannschaft noch näher zusammenrücken."