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| 12:30 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
FCE: Vorfreude und Hiobsbotschaften

Claus-Dieter Wollitz und Energie haben auswärts seit dem 2. Spieltag nicht mehr gewonnen.
Claus-Dieter Wollitz und Energie haben auswärts seit dem 2. Spieltag nicht mehr gewonnen. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Der FCE reist mit Vorfreude, aber auch zwei Hiobsbotschaften zum Betzenberg. Die RUNDSCHAU fasst die Pressekonferenz vor dem Drittliga-Spiel von Energie Cottbus beim 1. FC Kaiserslautern im Schnellcheck zusammen. Von Frank Noack

Das Spiel: Nach dem 2:1-Heimsieg gegen Carl Zeiss Jena reist Energie Cottbus zum 1. FC Kaiserslautern. Die Partie auf dem Betzenberg wird um 19 Uhr angepfiffen. Die RUNDSCHAU berichtet im Liveticker bei LR-Online.

Die Lage: Energie hat mit dem Sieg gegen Jena die Abstiegsränge der 3. Fußball-Liga verlassen. Auswärts gab es für den Aufsteiger zuletzt allerdings nicht viel zu holen. In der Fremde hat der FCE in dieser Saison erst drei Punkte geholt – am 2. Spieltag mit dem 2:0-Erfolg beim SV Wehen Wiesbaden. Für positive Stimmung sorgt das gelungene Comeback von Rückkehrer Dimitar Rangelov (So macht Rangelov den FCE stark).

Der Gegner: Zweitliga-Absteiger 1. FC Kaiserslautern galt vor der Saison als heißer Anwärter auf der Meisterschaft. Nach mäßigem Saisonstart liegen die Pfälzer allerdings im Mittelfeld der Tabelle. Im Montagspiel beim VfR Aalen tat sich der FCK lange schwer, gewann aber mit 2:1 (0:1) und rückte auf Platz sieben vor. Die beiden Einwechsler Christian Kühlwetter (67. Minute) und Elias Huth (74.) drehten die Partie. „Wir haben junge Spieler, die uns einfach Freude bereiten, jedoch hatten wir trotzdem in der ersten Halbzeit Probleme“, meint Trainer Michael Frontzeck.

Die Personalsituation: Andrej Startsev muss nach seinem Platzverweis in Köln noch einmal pausieren. Daniel Stanese fällt wegen eines Mittelfußbruchs erwartungsgemäß ebenso aus wie Jonas Zickert (Reha nach Knie-OP) und Lars Bender (muskuläre Beschwerden). Es gibt aber auch zwei neue Hiobsbotschaften. Marcelo de Freitas klagt über eine Reizung im Knie. Er konnte am Mittwochvormittag nicht trainieren, wird aber die Reise nach Kaiserslautern erst einmal mit antreten. Maximilian Zimmer hat sich einen Innenbandanriss im Knie zugezogen. Eine Operation ist zwar nicht erforderlich, trotzdem wird Zimmer mindestens zwei bis drei Wochen ausfallen.

Die Trainer-Einschätzung: „Das wird ein sehr interessantes Freitagabendspiel. Kaiserslautern hat eine komplett neue Mannschaft, die sich jetzt findet. Sie treten als Mannschaft auf und investieren sehr viel“, sagt Claus-Dieter Wollitz. Energie reist jedoch nach dem Sieg gegen Jena mit Zuversicht zum Betzenberg. „Wir haben uns Selbstvertrauen erarbeitet. Siege sind durch nichts zu ersetzen. Und wer in Wiesbaden gewinnt, kann auch in Kaiserslautern gewinnen.“