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| 12:47 Uhr

Fußball
Energie: Zimmer kehrt zurück ins Team

Maximilian Zimmer ist nach seinem Muskelfaserriss wieder fit. Foto: Beyer
Maximilian Zimmer ist nach seinem Muskelfaserriss wieder fit. Foto: Beyer FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Regionalliga-Spitzenreiter Energie Cottbus empfängt am Samstag den VfB Germania Halberstadt. Die RUNDSCHAU fasst die wichtigsten Erkenntnisse von der Pressekonferenz vor dem Spiel zusammen.

Von Jan Lehmann

Das Spiel: Energie Cottbus empfängt als Tabellenführer der Regionalliga Nordost am Samstag den VfB Germania Halberstadt. Die Mannschaft von Andreas Petersen steht derzeit auf Rang elf. Für den Aufsteiger ist der Klassenerhalt das Saisonziel. Im Hinspiel gewann Energie klar mit 5:0. Damals gab Avdo Spahic sein Debüt als neue Nummer eins beim FCE.

Die Personalien: Definitiv nicht spielen kann Marc Stein, der noch an den Nachwirkungen des Muskelabrisses im Knie leidet. Seine Entwicklung im Training ist aber positiv, berichtete Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz. Ein großes Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Andrej Startsev. Er hat sich im Training eine Sprunggelenksverletzung zugezogen. Felix Geisler und Philipp Knechtel sind im Training, aber noch nicht bereit für einen Einsatz im Spiel. Jonas Zickert hat am Freitag erneut einen MRT-Termin. Gabriel Boakye und Leon Schneider lagen zuletzt mit einem grippalen Infekt flach. Ihre Einsätze sind mehr als fraglich. José-Junior Matuwila sitzt zum letzten Mal seine Rotsperre ab. Zurück im Team ist Maximilian Zimmer. Er wird nach seinem Muskelfaserriss wieder zum Kader gehören. Wollitz sagt jedoch: „Ob er von Beginn an spielt oder eingewechselt wird, wissen wir noch nicht.“

Die Gegner-Einschätzung: Trainer Wollitz beschreibt Germania Halberstadt als unangenehmen Gegner, der auswärts besser als zu Hause sei. Er betont: „Das sieht man in den Abläufen und den Ergebnissen. Sie haben ein gutes Umschaltverhalten und ein ordentliches Maß an Größe in der Innenverteidigung.“ Wollitz betont, dass man Halberstadt nicht an dem 0:5 aus dem Hinspiel messen dürfe: „Sie haben ein extrem kompaktes Mittelfeld und die Möglichkeiten, aus dem Nichts Tore zu erzielen.“

Und sonst noch? Wollitz hat im Angriff derzeit viele Optionen. Mit Streli Mamba, Kevin Scheidhauer, Benjamin Förster, Moritz Broschinski und dem grippal angeschlagenen Boakye fünf Stürmer im Aufgebot. Er lässt sich alle Möglichkeiten offen: „Vielleicht spielen wir extrem offensiv und mit einer Dreierkette. Oder wir stellen es stabiler auf. Jeder der mich kennt, weiß, dass ich immer auch gern eine starke Bank habe, um von dort Impulse setzen zu können.“ Wollitz lässt durchblicken: „Moritz Broschinski spielt bei mir im Hinterkopf immer eine Rolle, weil er derzeit der einzige Angreifer ist, der wirklich unbekümmert agiert.“