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| 14:17 Uhr

Fußball
FCE-Kapitän Stein operiert: Hoffnung auf Einsatz mit Maske

Marc Stein führte den FCE trotz eines Nasenbeinbruchs in Kaiserslautern zum Sieg.
Marc Stein führte den FCE trotz eines Nasenbeinbruchs in Kaiserslautern zum Sieg. FOTO: Steve Seiffert
Cottbus. Nach der Operation am Nasenbein gibt es bei Energie-Kapitän Marc Stein Hoffnung auf einen Einsatz als Masken-Mann. Doch reicht die Zeit bis zum Heimspiel gegen Sportfreunde Lotte? Von Jan Lehmann

Energie-Kapitän Marc Stein ist nach seinem Nasenbeinbruch, den er sich beim 2:0-Auswärtssieg auf dem Betzenberg in Kaiserslautern zugezogen hatte, erfolgreich operiert worden. Das teilte der FC Energie mit.

Offen ist nun, ob der 33-Jährige am Samstag im Heimspiel gegen die Sportfreunde Lotte (14 Uhr/LR-Liveticker) spielen kann. Aber es gibt Hoffnung. Auf RUNDSCHAU-Nachfrage erklärte Stein am Mittwoch: „Die Operation ist gut verlaufen, die Schwellung ist natürlich noch da und die Nähte müssen jetzt heilen.“

Mit Blick auf das wichtige Heimspiel gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf sagte er: „Die Hoffnung, dass ich am Samstag gegen die Sportfreunde Lotte mit einer Maske dabei sein kann, ist da. Das wird sich aber erst kurz vor dem Spiel entscheiden.“

In Kaiserslautern hatte Stein den FC Energie trotz der Gesichtsverletzung mit einem Kopfballtor in Führung gebracht und dann mit einer starken Abwehrleistung zum Sieg geführt. (Hier geht es zum Spielbericht: „Energie wie die Galler – erst streiten, dann siegen.“) Von der RUNDSCHAU gab es dafür die Note 1, die Leser wählten den Abwehrchef daraufhin zudem in der Abstimmung bei LR-Online mit großer Mehrheit zum Spieler des Tages.

Von den Teamkollegen hatte es ebenfalls großen Zuspruch gegeben. Fabio Viteritti erklärte: „Marc Stein ist brutal – er köpft mit einer gebrochenen Nase das Ding da rein. Er ist ein absoluter Führungsspieler, der Leader in der Mannschaft. Er bringt uns voran und pusht die Mannschaft immer wieder, es ist unglaublich, was er leistet.“

Stein hatte nach dem Spiel in Kaiserslautern bei „Telekom Sport“ berichtet: „Als ich mir nach dem Zweikampf an die Nase gefasst habe, war mir klar, was los ist. Sie ist wohl gebrochen. Es ging dann nur noch darum, ob die Schmerzen erträglich sind und ich weiter­spielen kann.“ Konnte er - und wie!