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| 17:43 Uhr

Fußball
Energie kämpft um die weiße Weste

FCE-Kicker Moritz Broschinski (l.) im Duell mit den Krieschowern Erich Jeschke und Chris Hnyk.
FCE-Kicker Moritz Broschinski (l.) im Duell mit den Krieschowern Erich Jeschke und Chris Hnyk. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Die Cottbuser treten am Mittwoch zum Testspiel beim Oberligisten VfB Krieschow an. Dabei soll eine Serie halten.

Drei Testspiele – und schon 21:0 Tore. Die erste Bilanz des FC Energie Cottbus in der neuen Spielzeit liest sich sehr gut. Besonders der überzeugende Auftritt vom Sonntag mit dem 2:0-Sieg gegen den tschechischen Erstligisten FK Dukla Prag sorgte für viel Optimismus bei den mehr als 1300 Energie-Fans im Finsterwalder Stadion des Friedens. Am Mittwoch tritt der FCE zum nächsten Testspiel beim VfB Krieschow (18.30 Uhr) an. Dabei wollen die Lausitzer ihre weiße Weste behalten und auch im vierten Testspiel ohne Gegentor bleiben.

Die stabile Defensive war in der zurückliegenden Rekordsaison die Basis für eine Spielzeit mit nur einer Niederlage. Und mit der endgültigen Rückkehr von Philipp Knechtel, der nach seiner zweifachen Kreuzbandverletzung inzwischen fitter als je zuvor erscheint, hat Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz nun einen zusätzlichen Stützpfeiler für die Abwehr im Team.

Mit Kapitän Marc Stein und dem gerade in der Regionalliga-Rückrunde extrem stabilen José-Junior Matuwila und eben Knechtel hat er gleich drei Innenverteidiger auf hohem Niveau. Kein Wunder, dass Wollitz deshalb im Training an einer Variante mit einer Dreierkette in der Abwehr bastelt. Er berichtet: „Das funktioniert sehr gut, weil Philipp Knechtel als zentraler Spieler eine starke Ausstrahlung hat.“

Dennoch ist man bei Energie davor gewarnt, die bisherigen Testspiel-Ergebnisse überzubewerten. Fabian Graudenz erklärte: „Wir müssen jetzt schauen, wie es in der Vorbereitung weitergeht.“ Und auch Angreifer Streli Mamba betont: „Wir haben in Finsterwalde ein gutes Spiel abgeliefert. Aber wir brauchen noch ein bisschen Zeit, um daran zu arbeiten, unsere Fehler zu minimieren.“

Dafür ist Krieschow ein guter Prüfstein. Der Oberliga-Aufsteiger, der sich mit Paul Pahlow und Leo Felgenträger aus dem Energie-Nachwuchs verstärkt hat, kann auf ein starkes halbes Jahr zurückblicken. Nach anfänglichen Anlaufschwierigkeiten waren die Krieschower drittbestes Team der Rückrunde und erzielten dabei in 15 Spielen 43 Tore. Die FCE-Abwehr ist am Mittwochabend also gefordert, wenn die Weste weiter weiß bleiben soll.