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| 11:36 Uhr

Cottbus nach dem Pokalerfolg gegen Brieselang
Energie heiß auf Jena: „Es wird ein Knaller“

 Tim Kruse (r.) und Leon Schneider setzen sich energisch durch.
Tim Kruse (r.) und Leon Schneider setzen sich energisch durch. FOTO: Sven Bock/FuPa Brandenburg
Cottbus. Nach dem Sieg im Landespokal-Halbfinale bereitet sich Energie Cottbus jetzt auf das nächste Abstiegsendspiel in Jena vor. Die Zuversicht ist groß - auch dank der B-Elf von Brieselang. Von Frank Noack

Die Halbfinal-Hürde Grün-Weiß Brieselang im Brandenburger Fußball-Landespokal übersprang Energie Cottbus leicht und locker, aber auch sehr konzentriert. Nach dem 5:0 (4:0)-Sieg gegen den Sechstligisten richteten sich die Blicke bereits auf das nächste Endspiel um den Klassenerhalt in der 3. Liga am Samstag bei Carl Zeiss Jena.

„Es wird ein weiterer Abstiegsknaller, wo wir alle Antennen ausfahren müssen. Wir rechnen mit viel Gegenwehr und Emotionen“, erklärte Trainer Claus-Dieter Wollitz. „Wir sind Drittletzter und müssen noch zwei Plätze gutmachen. Aber die Tendenz stimmt“, ergänzte er mit Blick auf den 4:3-Erfolg am vergangenen Wochenende gegen Fortuna Köln. Sieben Spieltage vor dem Saisonende hat der Aufsteiger zwei Punkte Rückstand auf die Nichtabstiegszone.

Im Pokalduell mit dem seit zehn Partien sieglosen Brandenburgligisten aus Brieselang hatte Energie Cottbus vor 1090 Zuschauern in Falkensee wenig Mühe und schonte mehrere Stammspieler wie den angeschlagenen Kapitän Dimitar Rangelov und Mittelfeld-Regisseur Jürgen Gjasula.

„Die Jungs, die zu Hause geblieben sind, konnten sich auf uns verlassen. Jetzt fokussieren wir uns alle gemeinsam auf das Spiel in Jena. Wir fahren mit breiter Brust dorthin und wollen gewinnen“, erklärte Kevin Weidlich.

Trainer Wollitz ergänzte: „Ich freue mich für die Spieler, die in den vergangenen Wochen nicht so oft gespielt haben. Sie haben das sehr seriös runtergespielt.“

Cottbus zieht zum dritten Mal in Folge in das Landespokalfinale ein. Im zweiten Halbfinale stehen sich am 17. April Oberligist FSV Luckenwalde und der Regionalliga-Vertreter Optik Rathenow gegenüber. „Es gibt keinen Wunschgegner. Wir haben nur den Wunsch, wieder den Landespokal zu gewinnen. Vorher müssen wir aber erstmal den Klassenerhalt schaffen“, betonte Energie-Coach Wollitz.

Auch sein Trainerkollege Patrick Schlüter von Grün-Weiß Brieselang konnte dem Pokalabend unter Flutlicht trotz der deutlichen Niederlage etwas Positives abgewinnen. „Wir gehen mit einem lachenden und einem weinenden Auge nach Hause. Keiner verliert gern. Trotzdem können wir als Verein sehr zufrieden sein mit der Leistung gegen einen Drittligisten, auch wenn sich unser Plan schon nach drei Minuten mit dem ersten Gegentor erledigt hatte“, sagte Schlüter.

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