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| 14:23 Uhr

Fußball
Energie entscheidet zeitnah über Rangelov

Dimitar Rangelov trainiert seit einigen Wochen bei Energie.
Dimitar Rangelov trainiert seit einigen Wochen bei Energie. FOTO: Christiane Weiland
Cottbus. Kommt er oder kommt er nicht? Bei Energie Cottbus wurde am Rande des Ost-Derbys gegen Zwickau natürlich über eine mögliche Verpflichtung von Routinier Dimitar Rangelov diskutiert. Auch Ex-Trainer Petrik Sander meldet sich zu Wort. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Auf dem Rasen war Dimitar Rangelov am Samstagnachmittag im Stadion der Freundschaft wieder nicht dabei. Aber am Rande des Ost-Derbys der 3. Fußball-Liga zwischen Energie Cottbus und dem FSV Zwickau wurde natürlich über eine mögliche Verpflichtung des 35-jährigen Sturm-Routiniers diskutiert.

Trainer Claus-Dieter Wollitz kündigte im Interview bei Telekom Sport eine zeitnahe Entscheidung in dieser Personalie an. Rangelov trainiert bereits seit einigen Wochen beim Drittliga-Aufsteiger mit, um sich fitzuhalten. „Rangelov ist inzwischen richtig fit. Er ist Profi durch und durch“, erklärte Wollitz. „Wir würden es gern machen. Aber unsere finanziellen Möglichkeiten sind sehr überschaubar. Ich hoffe, dass wir nächste Woche Vollzug melden können – so oder so.

Zum Thema Rangelov wurde auch Petrik Sander befragt. Der 57-jährige Ex-Trainer von Energie Cottbus hatte den Stürmer nach dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2007 in die Lausitz geholt. Sander am Mikrofon von Telekom Sport zum Thema Rangelov: „Über seine momentane Verfassung kann ich nichts sagen. Wir haben ihn damals geholt, weil er ein überdurchschnittlicher Stürmer war. Er ist weite Wege gegangen und wusste, wo das Tor steht. Und in diesem Bereich gibt es ja derzeit eine Baustelle bei Energie. Wenn man diese Baustelle mit Rangelov schließen kann – umso besser.“

Aber letztlich hängt alles an den Finanzen. Wollitz hatte in dieser Woche sogar ein 450-Euro-Modell ins Spiel gebracht. Ein Drittliga-Torjäger als Mini-Jobber - ein Novum für diese Spielklasse.

Für Rangelov wäre es das dritte Engagement in Cottbus nach 2007 bis 2009 und 2011/12.