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| 21:46 Uhr

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Energie-Stimmen: „Das hat uns das Genick gebrochen“

Energie läuft gegen Halle hinterher FOTO:
Cottbus. Energie Cottbus verliert gegen den Halleschen FC - weil die Lausitzer die Anfangsphase verschlafen haben. Entsprechend selbstkritisch sind die Stimmen zum Spiel. Von Jan Lehmann, Frank Noack und Paul Resagk

Torsten Ziegner (Halle-Trainer): „Es war ein sehr emotionales, aufreibendes Spiel mit hohem Tempo. In den ersten 30 Minuten war es ein richtig gutes Auswärtsspiel. Mit dem 3:0 hätten wir sicher eine Vorentscheidung geschafft. Statddesen ist Cottbus wieder ins Spiel gekommen. Wir wussten, dass es dann schwer wird. Die Jungs haben sich gewehrt und toll gekämpft.“

Claus-Dieter Wollitz (Energie-Trainer): „Der Sieg ist verdient. Denn Halle hat 98 Minuten gespielt, Cottbus nur 68 Minuten gespielt. Aber die Gäste haben es auch richtig gut gemacht Wir hatten zunächst kein Zugriff und keine Ordnung. Nach dem 1:2 hat das Spiel neu begonnen. Uns hat ein Impuls von der Bank mit Stürmer-Qualitäten gefehlt.“

Mathias Fetsch (Halle): „Wir sind sehr glücklich über diesen Sieg, gerade nach unserer Niederlage in Wiesbaden. Nach der 2:0-Führung hätten wir das Gegentor nicht kassieren müssen, das war ärgerlich. Aber wir haben es dann in der zweiten Halbzeit trotzdem gut gemacht. Jetzt können wir gegen Rostock die Tabelle geraderücken.“

Marc Stein (Energie): „Die schnellen beiden Tore haben den Ausschlag gegeben. Wir hätten vor allem nicht das zweite Gegentor bekommen dürfen. Nach den ersten 30 Minuten waren wir dann besser im Spiel. Direkt nach der Pause haben wir die Chance, das Spiel auszugleichen. Aber wir konnten danach nicht genügend Druck aufbauen, um noch den Ausgleich zu erzielen. Wir haben zwar versucht, noch etwas Unruhe zu stiften. Aber wir konnten auch vorn nicht mehr richtig nachladen. Da fehlt schon so ein Typ wie Kevin Scheidhauer oder ein anderer Angreifer, der uns da helfen kann.“

Maximilian Zimmer (Energie): „Die ersten 20 Minuten haben uns das Genick gebrochen. Wir laufen zurzeit zu oft einem Rückstand hinterher. Dann müssen wir bis zur letzten Minute immer alles probieren. Zurzeit werden unsere Fehler alle bestraft. Natürlich wird es am Ende dann Krampf, wenn du am Ende ein Tor machen musst. Heute hatten wir dafür nicht das Glück.“

Streli Mamba (Energie): Ich finde, wir haben nach der 30. Minute ein relativ gutes Spiel gemacht. Mit dem Publikum haben wir dann nochmal alles versucht. Nichtsdestotrotz hat es am Ende nicht gereicht. Dann muss man sich hinterfragen, woran hat es gelegen. Das müssen wir analysieren und dann geht es weiter. Mund abputzen und weiter geht es.“

Sebastian Mai (Halle): „Vor der roten Karte sprinte ich mit meinem Gegenspieler nach außen. Ich bin als Erster am Ball und er kommt halt mit einer Sichel an. Das ist eine ganz, ganz, ganz, ganz klare rote Karte. Er trifft mich ganz klar, ich spiele klar den Ball. Das war nicht das erste Mal, dass er in diesem Spiel so ankommt. Irgendwann müsste man dann auch mal reagieren. Für mich war es gut, dass ich keine Wunden davon getragen habe.“

Björn Jopek (Halle): „Wenn man gigantische 30 Minuten spielt, da kriegt man so ein Tor und dann war der Spielfluss einfach weg. Sie haben es dann besser gemacht, sie haben umgestellt, das Zentrum besser zu gemacht. Am Anfang hatten die ja gar keinen Zugriff auf uns in der Mitte. Also wir haben die ja komplett überrannt, die wussten ja nicht wo vorne und hinten ist. Dass es dann am Ende hitzig, wird gehört dazu. Das ist ein typisches Ostderby, aber ich glaube das wollen auch alle. Diese Emotionen gehören einfach zum Fußball dazu und es macht ja auch Spaß.“

Energie läuft gegen Halle hinterher FOTO: