Fußball

Wollitz kehrt auf den Trainingsplatz zurück

FOTO: Steffen Beyer

Cottbus. Das ist eine Blitzheilung. Nur sechs Tage nach seiner Knie-Operation ist FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz zurück auf dem Trainingsplatz. Energie Cottbus bereitet sich auf ein kompliziertes Heimspiel vor.

Am Dienstag kehrt Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz wieder auf den Trainingsplatz zurück. Der 53-Jährige hat seine Meniskusoperation gut überstanden und ist schneller wieder im Einsatz, als man das erwarten konnte. Der Cheftrainer sagte am Montag: „Es ist perfekt verlaufen und es fühlt sich jetzt schon besser an als vor der Operation. Ich ärgere mich darüber, dass ich es nicht früher habe machen lassen.“ Wollitz war am vergangenen Mittwoch operiert worden und hatte bereits am Donnerstag mit seinem Reha-Programm begonnen. Nun will er seine Mannschaft wie gewohnt auf das Heimspiel gegen die SG Sonnenhof Großaspach (Samstag, 14 Uhr) vorbereiten.

Mit dem 3:0-Sieg im brandenburgischen Landespokal beim Angermünder FC hatten die Cottbuser am Freitagabend die Mini-Krise mit fünf sieglosen Pflichtspielen in Folge beendet. Nun strebt der FCE den zweiten Heimsieg der Saison an. Noch immer sind die Cottbuser in diesem Spieljahr im Stadion der Freundschaft ungeschlagen.

Auch in dieser Woche soll Probespieler Lars Bender mittrainieren. Der 30-Jährige hatte in den vergangenen drei Spielzeiten bei Fortuna Köln gespielt. Als erfahrener Drittliga-Stammspieler könnte er dem FCE noch etwas mehr Stabilität und Wucht im Mittelfeld verleihen. Trainer Wollitz betont: „Bei ihm testen wir vor allem, ob seine Fitness so ist, dass er uns sofort weiterhelfen kann.“

Der Cottbuser Trainer erklärte zudem erneut, dass seine Mannschaft einen Lernprozess in der neuen Liga durchlaufen müsse. Er sagte: „Es geht darum, dass wir den nächsten Schritt machen. Dazu gehört, an sich selbst eine hohe Erwartungshaltung zu haben und sich dabei nicht selbst zu belügen.“ Wollitz verdeutlichte: „Fußballerisch können wir in dieser Liga mithalten. Aber nur dann, wenn wir auch bei der Intensität mithalten können. Dafür benötigen wir eine hohe Trainingsqualität und auch Alternativen. Es geht darum, dass die Spieler sich immer wieder über den Punkt quälen und ihre Komfortzone verlassen.“

Daran wird ab Dienstag wieder gearbeitet. Wollitz fordert: „Der Lernprozess darf keine halbe Saison dauern, sonst wird es für uns in der 3. Liga nicht reichen.“ Das Heimspiel gegen Großaspach wird die nächste Bewährungsprobe. Wollitz warnt: „Alle erwarten da einen Sieg, doch das wird ein ganz kompliziertes Spiel. Wir müssen hochintelligent spielen.“