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| 16:18 Uhr

Fußball
Werner Fahle wird neuer Energie-Präsident

FOTO: Hammerschmidt Frank / Frank Hammerschmidt
Cottbus. Energie Cottbus bekommt einen neuen Präsidenten. Werner Fahle folgt ab dem 1. Januar 2019 auf Michael Wahlich. Das teilte der Verein am Freitagnachmittag mit. Präsidium und Verwaltungsrat werden neu zusammengesetzt. Von Jan Lehmann und Frank Noack

Werner Fahle ist ab dem 1. Januar 2019 der neue Präsident des FC Energie Cottbus. Das teilte der FCE am Freitag mit. In einer Vereinsmitteilung heißt es: „Somit wird, der seit 2016 amtierende Vizepräsident Nachfolger des zum 31. Dezember 2018 ausscheidenden Präsidenten Michael Wahlich und die Geschäfte des Vereins fortan in der Hauptverantwortlichkeit und im Sinne des eingeschlagenen Weges weiterführen.“

Werner Fahle ist gelernter Bauingenieur. Er war mehr als 13 Jahre Geschäftsführer der GMB Bautechnik. Die Firma mit Hauptsitz in Senftenberg und etwa 300 Mitarbeitern ist ein Dienstleistungsunternehmen, das unter anderem in Branchen wie Bergbau, Wasser, Geotechnik und Bau Planungs- und Serviceleistungen erbringt. GMB ist eine Tochtergesellschaft der Lausitz Energie Bergbau AG (Leag). Im Oktober 2016 ging Fahle in den Ruhestand. Zu seinen Hobbys zählt unter anderem das Golf spielen.

Vize-Präsident Georg Kapplinghaus bleibt im Amt. Zudem rückt Axel Harnath aus dem Verwaltungsrat ins Präsidium auf.

Der künftige Präsident Fahle erklärte dazu: „Wir haben in den zurückliegenden Wochen sehr viele Gespräche geführt. Dies sowohl innerhalb der Gremien, als auch mit den wichtigsten strategischen Partnern, um die Zukunft unseres Vereins nachhaltig und solide gestalten zu können. In Folge dessen konnten wir die notwendigen personellen Veränderungen auf den Weg bringen und freuen uns, dass sich Dr. Axel Harnath bereit erklärt hat nun mit uns gemeinsam im Präsidium tätig zu werden. Aus diesen Gesprächen gehen wir gestärkt hervor und blicken mit hohem Vertrauen und Zuversicht in die Zukunft unseres FC Energie.“

Neu im Verwaltungsrat ist Matthias Rudolf, Vorstand des Regionalverbandes Südbrandenburg der Johanniter-Unfall-Hilfe.

Michael Wahlich hatte im September seinen Rücktritt zum Jahresende angekündigt. Zudem hatte der Verein zeitgleich die Kündigung des langjährigen Geschäftsführers Normen Kothe zum 31. Januar 2019 bekanntgegeben. Einen neuen Geschäftsführer hat Energie noch nicht gefunden. Laut Verein dauern die Gespräche dazu noch an. Im Zuge des Wahlich-Rücktritts war eine interne E-Mail öffentlich geworden, in der sich der Präsident über „Intrigen und Spielchen“ rund um den FC Energie beschwerte.

Energie tritt am Sonntag beim VfR Aalen (14 Uhr) an. Bei der Pressekonferenz am Freitag hatte FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz betont, dass auf den Verein „harte Wochen zukommen“. Er verdeutlichte: „Wir brauchen vor allem die Entschlossenheit. Und wir müssen unseren strategischen Partnern, unseren Sponsoren zeigen, dass sie existenziell wichtig für uns sind. Ansonsten ist hier bald ganz Schluss mit Profi-Fußball. Um diesen Standort zu festigen und entwickeln brauchen wir diese strategischen Partner. Aber wir stehen uns derzeit selbst im Weg, indem wir uns gegenseitig verärgern.“