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| 12:30 Uhr

Pressekonferenz
Wollitz warnt Energie vor Überheblichkeit

Trainer Claus-Dieter Wollitz lobt Gegner Wehen Wiesbaden.
Trainer Claus-Dieter Wollitz lobt Gegner Wehen Wiesbaden. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie-Trainer Wollitz hat großen Respekt vor dem nächsten Gegner Wehen Wiesbaden. Und eine klare Forderung an sein eigenes Team! Die RUNDSCHAU fasst die wichtigsten Erkenntnisse von der heutigen Pressekonferenz im Stadion der Freundschaft zusammen. Von Frank Noack

Das Spiel: Das erste Auswärtsspiel der neuen Saison in der 3. Fußball-Liga bestreitet Energie Cottbus an diesem Sonntag beim SV Wehen Wiesbaden. Anpfiff ist um 13 Uhr in der Brita-Arena (LR-Liveticker, Livestream bei Telekom Sport).

Die Personalien: Benjamin Förster und Abdulkadir Beyazit fallen weiter aus. Beyazit macht laut Trainer Claus-Dieter Wollitz „große Fortschritte“. Geplant ist, dass der Neuzugang vom SV Babelsberg nach überstandener Bauchmuskel-Verletzung in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigt. Jonas Zickert muss wegen einer Fußverletzung auch am Sonntag pausieren.

Der Gegner: Der SV Wehen Wiesbaden startete mit einem 2:1-Sieg beim VfR Aalen in die neue Saison. Der Vorjahres-Vierte gehört auch diesmal zu den Anwärtern auf einen Spitzenplatz. Trainer Rüdiger Rehm verfügt über eine eingespielte und erfahrene Mannschaft. Die Begeisterung in Wiesbaden hält sich trotzdem in Grenzen. 2017/18 lag der Zuschauerschnitt bei 2570 Besuchern pro Heimspiel.

Die Einschätzung: „Wir treffen auf einen sehr guten Gegner. Es ist eine Mannschaft mit viel Struktur. Der Club wird sehr seriös geführt. Unser Ziel ist es, das Maximale erreichen. Wenn dann ein Punkt rauskommen sollte, können wir damit leben“, sagt Trainer Claus-Dieter Wollitz. „Der Sieg gegen Rostock tut gut, aber er darf uns nicht überheblich machen. Wir müssen weiterhin in jedem Spiel leiden und sehr viel investieren.“

Sonst noch? Trainer Wollitz hatte am Freitag in der RUNDSCHAU massiv die Trainingsbedingungen in Cottbus und den Sanierungsstau im Stadion der Freundschaft kritisiert („Wir brauchen Hilfe“). Trotz des starken Auftakts herrscht bei Energie also nicht eitel Sonnenschein. Kommt jetzt Hilfe aus Potsdam?