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Fußball
Mamba fällt bei Energie schon wieder aus

Streli Mamba hatte zuletzt gegen Babelsberg sein Comeback gefeiert.
Streli Mamba hatte zuletzt gegen Babelsberg sein Comeback gefeiert. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus tritt am Sonntag (13.30 Uhr/LR-Ticker) bei Union Fürstenwalde an. FCE-Coach Wollitz muss dabei überraschend wieder auf Torjäger Mamba verzichten. Hier die kurze Zusammenfassung von der Pressekonferenz am Freitag. Von Jan Lehmann

Der Knackpunkt: Streli Mamba wird am Sonntag nicht spielen können. Der Torjäger hatte am vergangenen Sonntag beim 4:0 gegen Babelsberg ein umjubeltes Debüt nach seinem Muskelfaserriss gefeiert. Wollitz berichtete nun ausführlich: „Er hat am Montag regeneriert, hatte am Dienstag frei, am Mittwoch individuelles Training. Am Mittwochnachmittag hatte er den Wunsch, nicht mitzutrainieren. Am Donnerstag hat er zehn Minuten mittrainiert und gesagt, dass er Probleme an der Hüfte hat.“ Der Coach sagt: „Er wird auf unbestimmte Zeit nicht zur Verfügung stehen.“

Die Personalien: Ansonsten hat sich die Verletztenliste nicht verändert. Benjamin Förster wird wie berichtet am kommenden Montag der Gips abgenommen. Er soll im Winter wieder bereit sein. Felix Geisler muss weiterhin hochdosierte Medikamente nehmen. Die werden langsam reduziert. Ein Zeitpunkt für die Rückkehr ist noch nicht klar. Philipp Knechtel ist im erweiterten Mannschaftstraining und soll im November wieder voll mittrainieren. Jonas Zickert ist zurück im Mannschaftstraining und hat auch schon das Trainingsspiel mitgemacht.

Die Gegner-Analyse: Union Fürstenwalde ist Tabellendritter und das Überraschungsteam. Wollitz beschreibt: „Wir haben großen Respekt und beobachten das in Fürstenwalde. Speziell in den Heimspielen ist das etwas Besonderes – weil das der kleinste Platz der Liga ist. Und sie haben eine gute Hierarchie, eine extrem hohe Willensstärke und den ein oder anderen guten Spieler.“ Wollitz betont: „Wir sind darauf vorbereitet, dass wir am Sonntag eine Top-Leistung bringen müssen.“ Wollitz muss Mamba ersetzen und sagt: „Wir sind Gott sei dank so stabil, dass wir das kompensieren können.“