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| 10:00 Uhr

Schnellcheck
Energie verpatzt letztes Heimspiel des Jahres

 Fabio Viteritti (l./gegen Robin Becker) war in der 1. Halbzeit an vielen Ballstafetten beteiligt.
Fabio Viteritti (l./gegen Robin Becker) war in der 1. Halbzeit an vielen Ballstafetten beteiligt. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus kassiert eine 0:1 (0:0)-Niederlage gegen Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig. Der FCE zeigt in der Offensive zu wenig Kreativität - das letzte Heimspiel des Jahres im Schnellcheck der RUNDSCHAU. Von Frank Noack und Jan Lehmann

So fiel das Tor:
0:1 José-Junior Matuwila (64./Eigentor.)
Nach einer scharfen Flanke von Onur Bulut lenkt der Innenverteidiger den Ball ins eigene Tor.

So ging Energie ins Spiel: Tim Kruse (Achillessehnenanriss), Daniel Stanese (Mittelfußbruch) und Marcelo (Innenbandanriss) fallen genau wie Jonas Zickert (Knie-Operation) weiter aus. Paul Gehrmann (Sprunggelenk) und Fabio Viteritti (Schambein) standen in der Startelf, obwohl beide wegen Beschwerden nach dem Aalen-Spiel nur eingeschränkt trainieren konnten.

So verlief das Spiel: Energie kam vor 6020 Zuschauern im Stadion der Freundschaft trotz der kühlen Witterung um den Gefrierpunkt sofort auf Betriebstemperatur und zeigte sich in der Offensive präsent. Vor allem Fabio Viteritti war mit seinen Ideen an nahezu jeder Ballstafette beteiligt. Cottbus betrieb einen großen Aufwand und hatte in der 1. Halbzeit zwar mehr Ballbesitz – aber Braunschweig die besseren Torchancen. Denn die Gastgeber waren im letzten Heimspiel des Jahres auch anfällig für Konter. Die beste Möglichkeit der Eintracht in Halbzeit eins hatte Onur Bulut (13. Minute). Nach einem langen Flugball lief Bulut allein auf Avdo Spahic zu, umkurvte den FCE-Keeper, scheiterte jedoch im Abschluss an José-Junior Matuwila, der auf der Linie rettete. In der 38. Minute lenkte Spahic dann den Kopfball von Bulut über die Querlatte.

Und es blieb dabei: Auch nach der Pause hatte Braunschweig die besseren Chancen. In der 55. Minute donnerte Christoffer Nyman den Ball knapp über das Cottbuser Tor. Kurz danach dribbelte sich David Sauerland durch die Energie-Abwehr (56.). Der Führungstreffer des Schlusslichts durch das Eigentor von José-Junior Matuwila fiel dann zwar glücklich, war aber nicht unverdient. In der 76. Minute lenkte Spahic den Ball von Leandro Putaro an die Querlatte. Energie wurde erst nach der Einwechslung von Dimitar Rangelov zumindest etwas kreativer in seinen Offensivaktionen. In der 85. Minute kam der Routinier nicht mehr ganz an einen Schuss von Fabio Viteritti ran. In der 90. Minute landete eine Flanke vo Fabian Holthaus am Pfosten. Weil Energie in der Offensive zu wenig Kreativität zeigte, fiel der erst zweite Saisonsieg der Gäste letztlich verdient aus.

So sieht die Statistik aus:
Energie Cottbus – Eintracht Braunschweig 0:1 (0:0)

Energie Cottbus: Spahic – Weidlich, Stein, Matuwila, Holthaus - Gehrmann (58. Schneider) - Bender (71. Zimmer), Geisler, Viteritti - Scheidhauer, Mamba (63. Rangelov).

Eintracht Braunschweig: Engelhardt - Becker, Nkansah, Kijewski - Sauerland, Fürstner, Pfitzner, Putaro - Nyman (75. Amundsen), Bulut (90.+3 Burmeister), Hofmann (89. Tingager).

Tore: 0:1 Matuwila (64./Eigentor); Schiedsrichter: Dingert (Lebecksmühle); Zuschauer: 6020; Gelbe Karten: Geisler, Weidlich / Pfitzner, Hofmann, Amundsen.

Liveticker zum Nachlesen: Energie Cottbus - Eintracht Braunschweig

So sieht es in der Tabelle aus: Energie liegt am Ende der Hinrunde auf Platz 15. Der Abstand zur Abstiegszone beträgt einen Punkt.

So geht es weiter: Vor der Winterpause wird noch die erste Partie der Rückrunde absolviert. Energie spielt am nächsten Samstag bei Hansa Rostock (14 Uhr). Die RUNDSCHAU berichtet im Liveticker aus dem Ostseestadion. Trainingsstart im neuen Jahr ist am 4. Januar. Die 3. Liga legt dann am 25. Januar wieder los.

Energie Cottbus - Braunschweig FOTO: Steffen Beyer