| 16:43 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
0:3 - Energie verliert auch den dritten Test

43 Avdo Spahic (Energie Cottbus, )
43 Avdo Spahic (Energie Cottbus, ) FOTO: Steffen Beyer
Braunschweig. Die Niederlagen-Serie des FC Energie Cottbus in den Testspielen geht weiter. Bei Zweitligist Braunschweig hatten die Lausitzer am Mittwoch erwartungsgemäß das Nachsehen. Da konnte auch ein neuer Spieler nichts ausrichten.

Von Frank Noack

So fielen die Tore: In der 13. Minute steht Braunschweigs Onel Hernandez nach einer Flanke von links frei und trifft ohne Probleme. Nur eine Minute später erhöht Patrick Schönfeld nach Hernandez-Vorlage auf 2:0 für die Gastgeber. Beim dritten Gegentor geht es wieder zu schnell für die Cottbuser Hintermannschaft. Hernandez überläuft Andrej Startsev und legt für Suleiman Abdullahi auf. Der trifft zum 3:0 (79.).

So ging Energie ins Spiel: In der Start-Aufstellung gab es ein neues Gesicht: Fabian Graudenz spielte eine Halbzeit lang bei Energie vor. Er kam auf der linken Außenbahn zum Einsatz. Dort sucht Trainer Claus-Dieter Wollitz noch einen möglichen Ersatz für den Fall, dass Felix Geisler doch nicht rechtzeitig wieder fit wird. Ansonsten schickte Wollitz eine stark verjüngte Elf in dieses schwierige Spiel. Stammspieler wie Marc Stein, Marcelo, Maximilian Zimmer, Kevin Weidlich oder Andrej Startsev kamen erst zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Team.

So verlief die Partie: Energie tat sich wie erwartet schwer gegen den Tabellen-14. der 2. Bundesliga. Die Braunschweiger starten am kommenden Mittwoch beim 1. FC Heidenheim wieder in den Liga-Betrieb und sind daher auch konditionell schon ein Stück weiter als Energie. Aber auch taktisch und spielerisch waren die Hausherren erwartungsgemäß überlegen. Besonders wenn es über die Außenbahnen ging, hatte Energie Probleme. Der Doppelschlag zum 2:0 klärte bereits in der Anfangsviertelstunde die Fronten.

Der zweifache Klassenunterschied zwischen beiden Teams war auch danach durchaus zu spüren, wenngleich Energie zumindest nach der Pause mehr Druck macht. Die A-Elf, die Wollitz dann aufs Feld geschickt hatte, konnte einfach mehr Gegenwehr leisten. Besonders Marc Stein und Andrej Startsev sorgten für mehr Stabilität in der Cottbuser Abwehr. Auch nach vorn ging etwas mehr: Zeitweise wurde Braunschweig sogar in der eigenen Hälfte festgesetzt und konnte sich nur für Konter befreien. Allerdings: Bei Energie sah es nur bis zum Strafraum nett aus, danach wurden die Pässe zu ungenau.

Als sich die Gastgeber wieder mehr befreien konnten, schlugen sie bei einsetzendem Schneefall eiskalt ein drittes Mal zu. Kurz-Fazit: Mit seiner Stammelf war Energie nach der Pause deutlich besser im Spiel. Vorn fehlte jedoch erneut die letzte Konsequenz.

So sieht die Statistik aus:
Eintracht Braunschweig – Energie Cottbus 3:0 (2:0)

Braunschweig: Fejzic – Nkansah (62. Moll), Valsvik, Breitkreuz – Teigl, Hochscheidt, Reichel – Hernandez, Schönfeld, Zug – Abdullahi.
Cottbus: Spahic – Baude (46. Startsev), Schneider (46. Stein), Matuwila, Karbstein (46. Schlüter) – Zickert (46. Marcelo) – Boakye, Gehrmann, Graudenz (46. Weidlich), Viteritti – Broschinski (46. Zimmer).
Tore: 1:0 Hernandez (13.), 2:0 Schönfeld (14.), 3:0 Abdullahi (79.); Gelbe Karten: - / Weidlich.

Im Ticker zum Nachlesen: Eintracht Braunschweig - Energie Cottbus

So geht es weiter: Der Cottbuser Testspiel-Marathon mit vier Partien innerhalb von zehn Tagen endet am Samstag. Dann gibt es die Regionalliga-Generalprobe gegen Dukla Prag (14 Uhr) im Stadion der Freundschaft. In der Regionalliga geht es am 28. Januar mit dem Nachholspiel bei Chemie Leipzig weiter (13.30 Uhr).