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FUSSBALL
Warnung und Hiobsbotschaft bei Energie Cottbus

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz
Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus spielt am Samstag beim Tabellendritten Wacker Nordhausen (13.30 Uhr/LR-Ticker). Trainer Wollitz fordert von seinem Team mehr Konzentration als zuletzt. Und er verkündet eine Hiobsbotschaft. Von Frank Noack

Die Ausgangsposition: Wacker Nordhausen gegen Energie Cottbus – das ist die Spitzenpartie des 14. Spieltages der Fußball-Regionalliga Nordost. Wacker-Trainer Volkan Uluc kündigt im „Kicker“ an: „Wir haben ein Riesenspiel vor uns, wollen unseren Zuschauern einiges bieten. Für meine Mannschaft ist das eine echte Standortbestimmung. Um Cottbus die erste Niederlage beizubringen, brauchen wir ein perfektes Spiel.“ Energie liegt mit 37 Punkten vorn, erst mit großem Abstand folgen der BFC Dynamo (25) und Nordhausen (23).

Die Personalien: Benjamin Förster wurde inzwischen der Gips abgenommen. Er hat mit der Reha begonnen und soll im Winter wieder bereit sein. Felix Geisler konnte immerhin schon wieder 20 Minuten mit dem Rad fahren. Trainer Wollitz verkündete bei der Pressekonferenz am Donnerstagmittag im Stadion der Freundschaft aber auch eine Hiobsbotschaft. Bei Björn Ziegenbein könnte laut Wollitz „eine schwerwiegende Verletzung“ vorliegen. Es soll jetzt eine zweite Meinung bezüglich der Knieblessur des Offensivspielers eingeholt werden. Streli Mamba wird noch bis Sonntag in Stuttgart behandelt.

Die Gegner-Analyse: Energie hat Nordhausen in den vergangenen Wochen insgesamt vier Mal live gesehen - unter anderem beim jüngsten 1:0-Sieg in Neustrelitz. Wacker hat erst sechs Gegentreffer kassiert und ist damit das zweitbeste Team hinter Cottbus (3). „Es ist eine sehr kompakte Mannschaft mit hoher Laufbereitschaft“, warnt Wollitz und fordert von seinem Team mehr Konzentration als zuletzt: „In den letzten Spielen konnten wir das kaschieren. Diesmal brauchen wir Konzentration und Power über die gesamten 90 Minuten.“

Björn Ziegenbein (l.) fällt auch in Nordhausen aus.
Björn Ziegenbein (l.) fällt auch in Nordhausen aus. FOTO: Steffen Beyer