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| 16:00 Uhr

Schnellcheck
Energie verliert Duell der Aufsteiger

Fabio Viteritti (r.) attackiert den Uerdinger Christian Dorda.
Fabio Viteritti (r.) attackiert den Uerdinger Christian Dorda. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus verpasst im Aufsteiger-Duell gegen den KFC Uerdingen zunächst die eigene Führung und wird von den namhaften Gästen später bestraft. Der FCE verliert das Drittliga-Heimspiel 0:2 (0:0) - die Partie im Schnellcheck der RUNDSCHAU. Von Frank Noack und Jan Lehmann

So fielen die Tore:
0:1 Maximilian Beister (76.)
Maurice Jerome Litka verschaffte sich mit einer Drehung im Strafraum den nötigen Platz, um den am langen Pfosten stehenden Beister anzuspielen, der nur noch zu vollenden brauchte.

0:2 Maurice Jerome Litka (80.)
Der Schuss von der Strafraumgrenze passte perfekt in den Torwinkel.

So ging Energie ins Spiel: Die Mitelfeldspieler Tim Kruse (Anriss der Achillessehne), Marcelo (Innenband-Anriss) und Daniel Stanese (Mittelfußbruch) sind weiterhin verletzt. Dafür kehrten Maximilian Zimmer und Lars Bender nach überstandener Zwangspause in den Kader zurück. Energie setzte diesmal von Anfang an auf die Doppelspitze Kevin Scheidhauer und Dimitar Rangelov.

So verlief das Spiel: Vor 5526 Zuschauern im Stadion der Freundschaft hatte Energie Cottbus seine beste Phase Ende der 1. Halbzeit, verpasste aber den Führungstreffer. Dabei hatten die mit gestandenen Bundesliga-Profis wie Kevin Großkreutz, Dominic Maroh und Maximilian Beister bestückten Gäste aus Krefeld zunächst die Spielkontrolle übernommen. Energie brauchte einige Zeit, um sich zu sortieren und nicht nur hinterherzulaufen.

Etwa nach einer halben Stunde ging dann aber die Post auch nach vorn ab. Gefährlich wurde es immer dann, wenn Energie nach eigenem Ballgewinn schnell spielte und den Abschluss suchte. In der 28. Minute kam Lasse Schlüter nach einer Flanke von Felix Geisler zum Schuss. Kurz danach verzog Dimitar Rangelov aus spitzem Winkel (30.). Und in der 37. Minute hätte Kevin Scheidhauer durchaus auch nochmal nach innen passen können anstatt es selbst zu versuchen.

Nach der Pause legten die vom Ex-Cottbuser Stefan Krämer trainierten Gäste an Tempo zu. Energie-Torhüter Avdo Spahic musste beim Distanzschuss von Christian Dorda (72.) hellwach sein. Kurz danach rettete Kapitän Marc Stein beim Schuss von Maximilian Beister auf der Linie. Das 1:0 von Beister (76.) deutete sich bereits in dieser Phase an. Das 2:0 war dann bereits die Entscheidung, weil Energie nicht mehr an die gute Phase in der 1. Halbzeit anknüpfen konnte und kaum noch zu gefährlichen Abschlüssen kam.

So sieht die Statistik aus:
Energie Cottbus – KFC Uerdingen 0:2 (0:0)
Energie Cottbus: Spahic – Weidlich, Stein, Matuwila, Holthaus (76. Zimmer) - Gehrmann, Schlüter - Scheidhauer, Geisler (69. Mamba), Viteritti - Rangelov (89. Broschinski).
KFC Uerdingen: Vollath - Großkreutz (80. Bittroff), Schorch, Maroh, Dorda - Öztürk - Dörfler (84. Holldack), Konrad, Krempicki, Beister - Musculus (65. Litka).
Tore: 0:1 Beister (76.), 0:2 Litka (80.); Schiedsrichter: Cortus (Röthenbach a. d. Pegnitz); Zuschauer: 5526; Gelbe Karten: Scheidhauer, Schlüter / Schorch, Krempicki, Großkreutz.

Liveticker zum Nachlesen: Energie Cottbus – KFC Uerdingen

So sieht es in der Tabelle aus: Energie liegt auf Platz 15, der Vorsprung zu den Abstiegsrängen beträgt zwei Punkte.

So geht es weiter: Am Sonntag in einer Woche gastiert Energie Cottbus bei VfR Aalen. Anpfiff in der Ostalb-Arena ist um 14 Uhr. Die RUNDSCHAU berichtet wieder im Liveticker.

Der Ex-Cottbuser Stefan Krämer trainiert jetzt den KFC Uerdingen.
Der Ex-Cottbuser Stefan Krämer trainiert jetzt den KFC Uerdingen. FOTO: Steffen Beyer