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| 16:40 Uhr

Fußball
Wollitz erwartet mehr Dankbarkeit

Fabio Viteritti (M.) und Energie ­kassierten zuletzt zwei 0:4-Pleiten.
Fabio Viteritti (M.) und Energie ­kassierten zuletzt zwei 0:4-Pleiten. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Nach den beiden 0:4-Niederlagen testet Energie Cottbus am Mittwoch beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig. Trainer Wollitz wünscht sich mehr Spielfreude und Dankbarkeit von seinem Team. Von Frank Noack

Für Energie Cottbus geht das hammerharte Vorbereitungsprogramm an diesem Mittwoch mit der Partie beim Zweitligisten Eintracht Braunschweig weiter. Nach den beiden 0:4-Heimniederlagen in den Duellen mit dem Halleschen FC und dem 1. FC Magdeburg testet die Mannschaft von Trainer Claus-Dieter Wollitz nun also zum ersten Mal auswärts gegen einen ­höherklassigen Gegner. Die Partie  wird um 15 Uhr auf dem B-Platz des Eintracht-Stadions in der Hamburger Straße angepfiffen.

Wollitz hat eine klare Marschroute für dieses schwere Auswärtsspiel ausgegeben: Das Team soll endlich wieder Spaß auf dem Rasen haben sowie Dankbarkeit zeigen – und natürlich erfolgreicher auftreten als zuletzt. „Für den Härtetest bei Eintracht Braunschweig möchte ich, dass wir wieder da anfangen, wo wir im letzten Jahr aufgehört haben. Wir haben zuletzt gegen den Halleschen FC und den 1. FC Magdeburg jeweils 0:4 verloren und damit können wir nicht zufrieden sein“, erklärt der FCE-Trainer.

Wollitz weiter: „Wir wollen wieder mannschaftlich geschlossen und konsequent gegen den Ball arbeiten, mehr Freude im Spiel ausstrahlen und zeigen, was wir können. Wir sollten daher etwas verantwortungsvoller und mit mehr Dankbarkeit auftreten, dass wir gegen solche Mannschaften spielen dürfen.“ ­Immerhin ist das Vorbereitungsprogramm des souveränen Tabellenführers der Regionalliga Nordost so hochkarätig wie schon lange nicht mehr.

In den ersten beiden Tests vor heimischer Kulisse war die Spiel­freude bestenfalls ansatzweise zu sehen. Gegen die beiden effizienten Drittligisten fehlte es dem FCE vor allem in der Offensive an Durchschlagskraft. Am Kader wird sich nichts ändern. Mittelfeld-Routinier Tim Kruse muss aufgrund einer Wadenverletzung weiter pausieren. Auch Sturm-Neuzugang Kevin Scheidhauer (Infekt) steht noch nicht zur Verfügung.

Kapitän Marc Stein hatte nach der 0:4-Niederlage gegen Magdeburg im RUNDSCHAU-Interview gefordert: „Wir sind total in der Realität zurück. Die Qualität, gegen die man spielt, ist einfach eine andere. In den entscheidenden Situationen waren wir einfach nicht da. Und das müssen wir definitiv abstellen, wenn wir einmal einen Schritt nach vorne machen wollen. Wir müssen schauen, dass wir dran arbeiten, dass wir ­effektiver sind.“

Eintracht Braunschweig startet am Mittwoch in einer Woche mit dem Spiel beim FC Heidenheim in die 2. Bundesliga. Die Niedersachsen liegen derzeit auf Tabellenplatz 14 und kämpfen um den Klassenerhalt. Zu den Konstanten im Braunschweiger Spiel zählt der Ex-Cottbuser Jan Hochscheidt (30), der in 13 der bisherigen 18 Saisonpartien zum Einsatz kam und dabei einmal mehr seine Flexibilität unter Beweis gestellt hat.

Am vergangenen Freitag kehrte die Eintracht aus dem zehntägigen Trainingslager in Spanien zurück. Neu sind Georg Teigl (FC Augsburg) und Frederik Tingager (Odense BK).

In dieser Woche will Trainer ­Torsten Lieberknecht seinem Team mit einem Doppeltest den Feinschliff für die 2. Liga verpassen. Am Dienstag gab es eine über­raschende 1:3 (0:1)-­Niederlage ­gegen Hertha II. Am Mittwoch folgt das Spiel gegen Energie Cottbus.

Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz will eine Steigerung sehen.
Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz will eine Steigerung sehen. FOTO: Steffen Beyer / imago/Steffen Beyer