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| 12:21 Uhr

Fußball
So plant Energie nach der Spielabsage

Streli Mamba und seine Energie-Kollegen kommen am Sonntag in Meuselwitz nicht zum Schuss.
Streli Mamba und seine Energie-Kollegen kommen am Sonntag in Meuselwitz nicht zum Schuss. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Das kommt nicht sonderlich überraschend: Das für Sonntag angesetzte Regionalliga-Spiel des FC Energie Cottbus beim ZFC Meuselwitz ist am Freitag abgesagt worden. Beim FCE muss nun umgeplant werden.

Von Jan Lehmann

Der Regionalliga-Winter hat Energie Cottbus mal wieder erwischt - es ist die erste Spielabsage in diesem Fußballjahr: Der Nordostdeutsche Fußballverband habe nach einer Platzbegehung entschieden, dass nicht gespielt werden könne, teilte der FCE am Freitag mit. In Meuselwitz im Altenburger Land waren in den vergangenen Nächten die Temperaturen weit unter null Grad gesunken. Der ZFC teilte nun am Freitag mit, dass es wegen des tiefen Frostes im Boden unmöglich sei, „die Schadstellen und Austritte aus dem letzten Spiel zu reparieren“. Deshalb gebe es „großflächige, frostbedingte Unebenheiten auf der Rasenfläche“.

Für Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz wirft das die Planungen über den Haufen. Er erklärte am Freitagvormittag: „Wir sind davon ausgegangen, dass das Spiel stattfindet.“ Und das nicht ohne Grund, schließlich hatte Meuselwitz vor zwei Wochen das Regionalliga-Spiel gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf (0:0) bei ähnlichen Temperaturen auf schneebedecktem Platz ausgetragen. Beim FCE wird nun am Freitagnachmittag trainiert, bis dahin soll entschieden werden, wie es weitergeht. Laut Trainer Wollitz ist es denkbar, dass die Spieler ein freies Wochenende bekommen – mit der Maßgabe, dass sie am Samstag individuell einen straffen Lauf absolvieren müssten. Das nächste Training wäre dann am Montagvormittag – doch diesen Plan will der Coach noch mit seinem Funktionsteam abstimmen.

Ein kurzfristiges Testspiel wird es indes wohl nicht geben. Wollitz erklärte, dass er nicht ganz davon überzeugt sei, dass zuletzt die zusätzliche Partie gegen den Oberligisten VfB Krieschow bei der Trainingssteuerung tatsächlich hilfreich war. Zudem würden ihm wichtige Spieler fehlen – vor allem die Stammverteidigung. Abwehrspieler José-Junior Matuwila dürfe wegen seiner Rotsperre auch nicht in Freundschaftsspielen eingesetzt werden, so Wollitz. Und Kapitän Marc Stein steigt nach seinem Muskelabriss im Oberschenkel erst wieder ins Training ein und benötigt noch mindestens zwei bis drei Wochen. Weiter ist dabei schon Maximilian Zimmer. Für ihn wäre das Spiel in Meuselwitz vier Wochen nach seinem Muskelfaserriss noch etwas zu früh gekommen. Doch der Trainer rechnet damit, dass der so wichtige Mittelfeldspieler bis zum nächsten Heimspiel am kommenden Samstag gegen Germania Halberstadt (13.30 Uhr) wieder zum Kader gehören könne. Wollitz sagt: „Ob wir das Risiko dann wirklich eingehen, müssen wir dann sehen. Vielleicht lassen wir Maxi wenigstens 30 Minuten spielen.“

Trainer Claus-Dieter Wollitz will trotz der Spielabsage kein zusätzliches Testspiel ansetzen.
Trainer Claus-Dieter Wollitz will trotz der Spielabsage kein zusätzliches Testspiel ansetzen. FOTO: Steffen Beyer

Wann das Spiel gegen Meuselwitz nachgeholt wird, ist noch offen. Der Ersatztermin soll zeitnah bekanntgegeben werden, hieß es. Trainer Wollitz erklärte: „Mir wäre es am liebsten, wenn die Partie Ende März oder Anfang April eingeschoben wird.“