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| 18:19 Uhr

Nächster Neuzugang bei Energie Cottbus
Ben Meyer: Kleiner Spieler und große Brüder

 Ben Meyer (r.) wechselt aus Fürstenwalde zu Energie Cottbus.
Ben Meyer (r.) wechselt aus Fürstenwalde zu Energie Cottbus. FOTO: Peter Aswendt
Cottbus. Energie Cottbus verpflichtet mit Verteidiger Ben Meyer einen weiteren Neuzugang und hat jetzt 15 Spieler im Kader für die neue Saison. Der Neue bekommt familiäre Tipps mit auf den Weg. Von Frank Noack und Jan Lehmann

Seinen Titel als kleinster Spieler im Kader von Energie Cottbus behält Felix Geisler zwar. 1,68 Meter stehen für den Mittelfeldspieler zu Buche. Mit Ben ­Meyer bekommt er nun aber ernsthafte Konkurrenz. Der am Montag verpflichtete Verteidiger vom ­Regionalliga-Konkurrenten Union Fürstenwalde misst 1,70 Meter. ­Dafür kann er sich auf eine ­große Fußballer-Familie verlassen, die ihm auch einige Tipps für den Neuanfang in der Lausitz mit auf den Weg gegeben hat.

Während Ben Meyer in der kommenden Spielzeit die linke Abwehrseite des FCE dichtmachen soll, sind seine beiden Brüder mittlerweile in der 2. Fußball-Bundesliga als Trainer aktiv. Daniel Meyer (39) ist seit der vergangenen Saison Chefcoach bei Erzgebirge Aue. André Meyer (36) – bisher bei Union Fürstenwalde an der Seitenlinie – folgte ihm nun und arbeitet als Co-Trainer in Aue.

„Er teilt auch aus“

Ben Meyer ist mit 20 Jahren sozusagen der Nachzügler der drei Brüder. Beim 3:2-Testspielsieg von Erzgebirge Aue in Cottbus gab es kürzlich das sportliche Duell der Meyer-Brüder. „Man sieht es ihm zwar nicht an, weil er ein kleinerer Spieler ist: Doch er hat eine richtig gute Mentalität und teilt auch aus. Und ich glaube, in Cottbus will man Spieler sehen, die kämpfen und Gras fressen“, erklärte Daniel Meyer anschließend mit Blick auf seinen kleinen Bruder. „Die Kombination mit Energie ist für ihn sehr spannend. Er ist mit seiner Entwicklung noch nicht am Ende und kann hier die nächsten Schritte gehen.“

Ben Meyer begann seine Laufbahn beim FC Strausberg. 2012 wechselte er in das Nachwuchsleistungszentrum von Union Berlin. Daniel Meyer über Ben Meyer: „Er ist durch die Jugendausbildung von Union Berlin gegangen und ist ein technisch-taktisch sehr gut geschulter Außenbahn-Spieler. Er war früher mal Stürmer und hat deswegen auch viel Vorwärtsdrang.“

Auf der linken Abwehrseite ist Ben Meyer derzeit – Achtung, Wortspiel! – ohne größere Konkurrenz. Denn Lasse Schlüter und Fabian Holthaus haben den Verein verlassen. 15 Spieler hat der FCE derzeit im Kader für die Ende Juli mit dem Heimspiel gegen die VSG Altglienicke startende Saison in der Regionalliga-Nordost.

Auf diese Spieler setzt der FCE bei der „Mission Wiederaufstieg“ FOTO: Steffen Beyer