ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 13:50 Uhr

Fußball
Energie will 5000er-Marke knacken

Avdo Spahic kehrt gegen den BAK ins Tor zurück.
Avdo Spahic kehrt gegen den BAK ins Tor zurück. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Regionalliga-Spitzenreiter Energie Cottbus trifft am Sonntag auf den Berliner AK. Trainer Wollitz warnt sein Team vor dem Tabellendritten - aus gutem Grund! Positiv: Die Vorzeichen sprechen für eine größere Kulisse als zuletzt. Von Frank Noack

Das Spiel: Endlich geht es in der Regionalliga weiter. Nach den witterungsbedingten Ausfällen empfängt Energie Cottbus am Sonntag den Berliner AK (13.30 Uhr, LR-Liveticker, rbb-Livestream). Es ist das Duell des souveränen Spitzenreiters gegen den Tabellendritten und damit zumindest von der Papierform her ein Spitzenspiel. Die Gäste haben allerdings schon 26 Punkte Rückstand auf den FCE.

Die Personalien: Neben dem langzeitverletzten Björn Ziegenbein fällt auch Benjamin Förster wegen einer Schambein-Blessur aus. Sehr fraglich ist der Einsatz von Malte Karbstein. Er klagt seit Dienstag über Rückenbeschwerden. Trotzdem ist der aktuell im Training zur Verfügung stehende Kader so groß wie schon lange nicht mehr. Auch Keeper Avdo Spahic ist wieder fit. Und Trainer Claus-Dieter Wollitz hat sich auch schon festgelegt: Spahic als bisherige Nummer 1 kehrt gegen den BAK ins Tor zurück. Beim 3:1-Sieg gegen Germania Halberstadt fehlte er wegen muskulärerer Beschwerden und wurde durch Winter-Neuzugang Kevin Rauhut vertreten.

Die Gegner-Einschätzung: Claus-Dieter Wollitz will von seinem Team endlich wieder guten Fußball über die gesamten 90 Minuten sehen. „Nur 45 Minuten werden gegen den BAK nicht reichen“, warnt der Energie-Trainer und verweist auch auf das Hinspiel. Im September gewann Cottbus das lange Zeit ausgeglichene Spiel durch einen Geniestreich von Lasse Schlütter in der 70. Minute. „Wir werden auch diesmal wieder alles aufbieten müssen. Zumal der Gegner jetzt nichts mehr zu verlieren hat und sich deshalb noch mehr auf solche Spiele konzentrieren kann“, betont Wollitz mit Blick auf die Tabelle.

Und sonst noch? Dank der Wetterbesserung will Energie diesmal auch wieder die 5000-Besucher-Marke knacken. Die Fansprecher hatten sich in dieser Woche mit einem Appell an die Zuschauer gewandt und um Unterstützung gebeten. Aktuell steht der Schnitt bei 5163 Zuschauern pro Heimspiel. In der Vorsaison waren im Durchschnitt 5433 Gäste gekommen. „Wir hoffen, dass wir diesmal die 5000 überschreiten, natürlich gern auch noch mehr“, erklärt Medienkoordinator Stefan Scharfenberg. Der Vorverkauf für das Spiel gegen den BAK läuft laut Scharfenberg besser als bei den vergangenen Heimpartien. Für den Sonntag sind 17 Grad und Sonnenschein vorhergesagt.