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Fußball
Prominenter Probespieler bei Energie Cottbus

Kevin Scheidhauer hat schon für Wolfsburg II, Bochum, Duisburg und zuletzt Schalke II gespielt.
Kevin Scheidhauer hat schon für Wolfsburg II, Bochum, Duisburg und zuletzt Schalke II gespielt. FOTO: Hilse / picture alliance / dpa
Cottbus. Die Suche bei Fußball-Regionalligist Energie Cottbus nach einem neuen Stürmer wird konkreter. Aktuell ist ein ehemaliger Zweitliga-Angreifer zum Probetraining in der Lausitz.

Die Suche nach einem neuen Stürmer bei Energie Cottbus geht weiter – und wird konkreter. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz erklärt: „Ich habe anderthalb Jahre Rücksicht genommen. Aber jetzt müssen wir daran denken, die Mannschaft stärker aufzustellen. Wir brauchen Spieler.“ Die langen Verletzungsausfälle von Benjamin Förster (Syndesmosebandriss), Streli Mamba (Hüftprobleme), Felix Geisler (Sprunggelenksentzündung) und Björn Ziegenbein (Knie-Operation) stellen Wollitz in der Offensive vor arge Probleme.

Aktuell ist deshalb der ehemalige Zweitliga-Profi Kevin Scheidhauer beim FCE zum Probetraining. Der 25-Jährige, der zuletzt bei der zweiten Mannschaft von Schalke 04 unter Vertrag stand, ist aktuell vereinslos. Der gebürtige Deggendorfer ist in Leipzig groß geworden und hat schon für die Reserve des VfL Wolfsburg, sowie für den VfL Bochum und den MSV Duisburg gespielt. In seiner Vita stehen 34 Zweit-und 24 Drittliga-Spiele. Scheidhauer, der zu seinen Wolfsburger Zeiten als äußerst verheißungsvolles Talent galt, er hatte 2009 sogar gemeinsam mit Mario Götze oder Marc Andre ter Stegen bei der U17-WM in Nigeria gespielt.

Mittlerweile ist der Angreifer aber seit anderthalb Jahren ohne Spielpraxis. Eine schwere Verletzung im Sprunggelenk hat ihn weit zurückgeworfen, das wurde auch in seinen ersten Tagen in Cottbus deutlich. Trainer Claus-Dieter Wollitz berichtete: „Ich weiß noch nicht, wie lange er bleibt und wie er sich entwickelt. Aber man sieht, dass ihm die Bewegungsabläufe und das typische Verhalten auf dem Platz fehlen.“

Wollitz rechnet nicht damit, dass Scheidhauer sofort weiterhelfen kann. Deswegen gehen seine Gedanken in eine andere Richtung. Mehr dazu in der Montagsausgabe der RUNDSCHAU und bei LR-Online.