ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:02 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
2:1 – Rangelov trifft, Energie siegt

Dimitar Rangelov (M.) erzielte bei seiner Rückkehr gleich ein Tor.
Dimitar Rangelov (M.) erzielte bei seiner Rückkehr gleich ein Tor. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus hat das Kellerduell gegen Carl Zeiss Jena mit 2:1 (1:0) gewonnen. Rückkehrer Dimitar Rangelov krönte sein Comeback mit einem Tor – trotzdem musste der FCE lange zittern. Das Spiel im RUNDSCHAU-Schnellcheck. Von Frank Noack

So fielen die Tore: Nach einer Ecke schraubte sich FCE-Kapitän Marc Stein in die Luft und wuchtet den Ball per Kopf zur Cottbuser Führung ins Netz (42. Minute). Kurz nach dem Wechsel erhöhte Rückkehrer Dimitar Rangelov bei seinem Comeback im FCE-Trikot ebenfalls per Kopf auf 2:0 (48.). Julian Günther-Schmidt verkürzte vor 7302 Zuschauern mit einem perfekten Schuss in den Winkel auf 1:2 (52.).

So ging Energie ins Spiel: In der Startelf gab es gleich mehrere Überraschungen. Rückkehrer Dimitar Rangelov stürmte bei seinem Comeback gemeinsam mit Kevin Scheidhauer. Dagegen saß Streli Mamba zunächst auf der Bank. Auch Lasse Schlüter musste draußen bleiben. Dafür kam Neuzugang Fabian Holthaus zu seinem Startelf-Debüt auf der Linksverteidiger-Position. Andrej Startsev wurde nach seinem Platzverweis in Köln für zwei Partien gesperrt. Daniel Stanese musste wegen eines Mittelfußbruchs operiert werden und fällt mehrere Wochen aus.

So verlief die Partie: Energie machte in der Startphase viel Druck und attackierte die Gäste aus Thüringer immer wieder frühzeitig. Bereit nach 55 Sekunden tauchte Dimitar Rangelov frei vor Keeper Jo Coppens auf. Jena muss ohne Kapitän René Eckardt auskommen und brauchte eine Viertelstunde, um sich zu sortieren. Auch in der Folgezeit hatte Energie die besseren Chancen. Nach einem Konter verpasste Marcelo in der 42. Minute zunächst die Führung, ehe Stein kurz danach das 1:0 erzielte.

Unmittelbar nach Wiederbeginn krönte Rangelov dann sein Comeback mit einem wuchtigen Kopfball zum 2:0 (48.), wenig später machte Julian Günther-Schmidt die Partie mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 aber wieder spannend. Nach gute einer Stunde war dann Schluss für Rangelov. Mamba ersetzte ihn im Sturmzentrum. Während Jena jetzt den Druck erhöhte, setzten die Cottbuser auf Kontermöglichkeiten. Allerdings konnte Energie Mambas Schnelligkeit nur selten einsetzen und musste deshalb lange um diesen wichtigen Sieg zittern. In der 87. Minute war Mamba mal durch und bediente Scheidhauer, doch der kam nicht an den Ball. Kurz darauf scheiterte Fabio Viteritti an Jenas Keeper Coppens. In der 89. Minute dann eine gefährliche Freistoßsituation für Jena. Marcelo hatte Günther-Schmidt gefoult. Durchatmen beim FCE: Dennis Slamar blieb mit dem Freistoß in der Cottbuser Mauer hängen.

Energie überstand dann auch noch drei Minuten Nachspielzeit und konnte jubeln. Dieser Sieg tut Cottbus gut – und Dimitar Rangelov darf sich über ein gelungenes Comeback freuen.

So sieht die Statistik aus:
Energie Cottbus – Carl Zeiss Jena 2:1 (1:0)
Cottbus: Spahic - Weidlich, Stein, Matuwila, Holthaus - Geisler (61. Schlüter), Kruse, Marcelo, Viteritti (90.+3 Baude) - Scheidhauer, Rangelov (61. Mamba).

Jena: Coppens - Slamar, Grösch, Gerlach - Schau (23. F. Brügmann), Erlbeck - Kühne (46. Bock), Wolfram (68. Tietz), Sucsuz - Starke, Günther-Schmidt,
Tore: 1:0 Stein (42.), 2:0 Rangelov (48.), 2:1 Günther-Schmidt (52.); Zuschauer: 7302; Schiedsrichter: Manuel Gräfe (Berlin); Gelbe Karten: keine.

So sieht es in der Tabelle aus: Mit dem Sieg hat Energie die Abstiegsränge vorerst wieder verlassen und steht auf Rang 14. Dafür steckt Jena nach acht Spielen ohne Sieg jetzt im Keller.

So geht es weiter: Am kommenden Freitag spielt Energie Cottbus beim 1. FC Kaiserslautern. Anpfiff ist um 19 Uhr. Die RUNDSCHAU berichtet im Liveticker vom Betzenberg.

Hier ist der Liveticker zum Nachlesen: Energie Cottbus – Carl Zeiss Jena