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| 13:53 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
FCE: Fünf Ausfälle vor dem Karlsruhe-Spiel

Mit Tim Kruse (l.) und Daniel Stanese fallen beide etatmäßigen Sechser aus.
Mit Tim Kruse (l.) und Daniel Stanese fallen beide etatmäßigen Sechser aus. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Bei Energie Cottbus fallen für das Spiel beim Karlsruher SC gleich fünf Spieler aus. Trainer Wollitz muss sein Team neu zusammenstellen. Die RUNDSCHAU fasst die Pressekonferenz des Trainers zusammen.

Das Spiel: Energie Cottbus tritt am Samstag beim Karlsruher SC an. Anpfiff im Wildparkstadion ist um 14 Uhr. Die RUNDSCHAU berichtet wie gewohnt im Liveticker bei LR-Online.

Der Gegner: Der KSC kommt mit viel Schwung aus der englischen Woche. Nach dem 2:0-Heimsieg am Samstag gegen das Top-Team KFC Uerdingen gelang den Karlsruhern am Mittwoch ein 3:1-Auswärtssieg beim VfR Aalen. Der KSC hat insgesamt dreimal in Folge gewonnen, die letzte Niederlage gab es am 1. September zu Hause gegen die Sportfreunde Lotte.

Die Personalsituation: Bei Energie fallen gleich fünf Spieler aus. Angreifer Streli Mamba ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt. Kevin Scheidhauer ist nach seiner Sprunggelenksoperation zwar schon wieder im Lauftraining, kann aber noch nicht mitwirken. Daniel Stanese ist zwar von einem Bänderriss verschont geblieben. Doch nach der Verletzung aus dem Münster-Spiel wurde bei ihm eine Zerrung des rechten Innenbandes diagnostiziert. Er fehlt bis Mitte Oktober. Tim Kruse ist nach seiner Muskelverletzung noch nicht einsatzfähig. Jonas Zickert ist wegen einer Kniereizung außer Gefecht. Die Position im defensiven Mittelfeld ist damit vakant. Ein Kandidat dafür ist Paul Gehrmann. Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz brachte aber auch Marcelo für diese Rolle ins Gespräch. Er sagte: „Das wird ein interessantes Personalpuzzle.“ Kleiner Lichtblick: Felix Geisler ist nach muskulären Problemen wieder ins Training zurückgekehrt. Fabio Viteritti hat sich von seinem grippalen Infekt erholt.

Die Trainer-Einschätzung: Energie-Trainer Wollitz hat den Gegner mehrere Male beobachtet und sagt: „Das ist eine richtig gute Drittliga-Mannschaft, das sieht man jetzt auch an den Ergebnissen.“ Er lobt den KSC: „Sie spielen oft über lange Bälle, haben ein gutes Umschaltspiel. Wir brauchen einen Sahnetag, um dort etwas zu holen.“ Nach sechs sieglosen Spielen in Folge sagt er: „Es läuft sehr viel gegen uns, dennoch sollte man optimistisch sein.“

Und sonst noch? Energie ist vor dem 10. Spieltag erstmals auf einen Abstiegsplatz gerutscht. Trainer Wollitz will das nicht überbewerten: „Die Tabelle ist für mich kein Thema. Ich habe vor mehreren Wochen gesagt, dass wir höchstwahrscheinlich bis zum letzten Tag den Klassenkampf bestreiten müssen.“ Sein positiver Dreh: „Die Situation hat sich verschärft – aber lieber jetzt, als am 38. Spieltag. Jetzt können wir noch darauf Einfluss nehmen.“ Möglicherweise gibt es deshalb noch weitere Nachverpflichtungen - Wollitz kündigte eine zeitnahe Entscheidung bei Probespieler Dimitar Rangelov an. Fabian Holthaus wird noch weiter bei Energie mittrainieren.