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| 16:55 Uhr

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Stimmen nach dem 0:0: „Diese Liga ist brutal“

Gute Chancen, keine Tore FOTO:
Cottbus. Nach dem 0:0 gegen die SG Sonnenhof Großaspach hadert man bei Energie Cottbus mit den vergebenen Chancen. Ohne Tor muss man sich mit den Remis zufrieden geben. (mit VIDEO) Von Jan Lehmann

Sascha Hildmann (SG Sonnenhof Großaspach): „In der ersten Halbzeit hatten wir ein gutes Positionsspiel und auch den einen oder anderen Umschaltmoment. Beim Lattentreffer hatten wir Glück. In der zweiten Hälfte hat sich der Gegner besser eingestellt und wir waren nicht mehr so zielstrebig. Deshalb hatten wir auch nicht mehr die Möglichkeiten, unser Torwart hat uns im Spiel gehalten. Mit einem Punkt in Cottbus können wir zufrieden sein.“

Claus-Dieter Wollitz (Energie Cottbus): „Nach zwei Minuten haben wir eine hundertprozentige Torchance, da haben wir ein bisschen zu früh abgeschlossen. Danach war die Organisation überhaupt nicht zufriedenstellend. Kurz vor der Halbzeit einfach den Kopf hochnehmen, querlegen, da sagen die Mitspieler am langen Pfosten danke. In der zweiten Halbzeit haben wir es dann besser gemacht. Aber im Umschaltspiel mussten wir aufpassen. Von der Körpersprache her habe ich eine verunsicherte Cottbuser Mannschaft gesehen, wir hatten schon mal mehr Überzeugung. Daran gilt es jetzt zu arbeiten. Wenn unsere Schlüsselspieler wieder bessere Form bekommen, wäre es möglich, solche Spiele wie heute zu gewinnen. Ich glaube, beide müssen mit diesem Punkt für diesen Augenblick zufrieden sein.“

Jose-Junior Matuwila (Energie): „Natürlich haben wir uns einen Sieg gewünscht. Für mich ist wichtig, dass wir uns als Mannschaft gut verkauft und uns Chancen erspielt haben. Aber wir haben sie leider nicht genutzt. Wir wussten, dass es eine harte Saison wird und ich denke, dass dieser Punkt noch wichtig werden kann. Es ist einfach schwieriger als vergangenes Jahr, wir müssen mit mehr Widerstand umgehen oder mit misslungen Aktionen. Das ist schwieriger wegzustecken, als in der vergangenen Saison. Es ist wichtig, dass wir auf uns schauen.“

Fabian Graudenz (Energie): „Im Moment will der Ball einfach nicht rein. Nach den sieglosen Spielen war es für uns erst einmal wichtig, sicher zu stehen. Das ist uns auch gut gelungen. Wir wollten Nadelstiche setzen, wir hatten auch unsere Chancen. Mit ein bisschen Glück machen wir das 1:0 und gewinnen das Spiel. Nun müssen wir aber mit dem Punkt leben. Die Tabelle ist jetzt noch nicht so ausagekräftig. Wir sind angekommen in der Liga. Aber die Liga ist einfach brutal, da wird einem in jedem Spiel alles abverlangt. Klar, dass uns nach fünf Spielen ohne Sieg ein bisschen Selbstvertrauen fehlt. Jetzt müssen wir das Glück wieder erzwingen.“

Kevin Broll (Großaspach): „Es ist gerade der Wurm drin bei uns, ist ärgerlich. Wir können noch froh sein. Zweite Halbzeit hat die Durchschlagskraft gefehlt.“ (Quelle TelekomSport)

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