ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:13 Uhr

Fußball
Auf den Spuren der Energie-Aufstiegshelden von 1997

„Traumhaft“ – so titelte die RUNDSCHAU nach den legendären Aufstiegsspielen 1997 gegen Hannover. Erlebt die Lausitz am Sonntag nun ein Déjà-vu?
„Traumhaft“ – so titelte die RUNDSCHAU nach den legendären Aufstiegsspielen 1997 gegen Hannover. Erlebt die Lausitz am Sonntag nun ein Déjà-vu? FOTO: LR / Elisabeth Wrobel
Cottbus. Der Cottbuser 3:1-Sieg im Aufstiegsrückspiel gegen Hannover 96 am 5. Juni 1997 ist legendär. Die RUNDSCHAU sagt, was die einstige Sieger-Elf heute macht. Von Steven Wiesner

Kay Wehner (47): Nach dem Ende seiner aktiven Karriere im Jahr 2007 bei Wacker Burghausen ist Wehner im Süden Deutschlands geblieben und war als Torwarttrainer im Burghausen-Nachwuchs tätig. Seine letzten Stationen als Übungsleiter waren DJK Emmerling und SV Erlbach. Wehner lebt im bayrischen Altötting und arbeitet als leitender kaufmännischer Angestellter in Burghausen bei einem Chemie-Konzern.

Sven Benken von der SG Burg ist ebenfalls für den Süden als Coach im Stadion dabei.Sven Benken wollte Burg eigentlich erst zum Saisonende verlassen, muss nun aber früher gehen.  Archivfoto: Fupa
Sven Benken von der SG Burg ist ebenfalls für den Süden als Coach im Stadion dabei.Sven Benken wollte Burg eigentlich erst zum Saisonende verlassen, muss nun aber früher gehen. Archivfoto: Fupa FOTO: FuPa

Sven Benken (48): Benken ist selbstständig und betreibt in Cottbus eine Fußballschule für Kinder. Zudem ist er als Honorartrainer beim Fußball Landesverband Brandenburg (FLB) tätig. Eine Vereinsmannschaft hat er seit seinem Rauswurf beim Landesligisten SG Burg im Februar 2017 nicht mehr betreut.

Thomas Hoßmang (51): Nach 113 Spielen als Co-Trainer bei Energie Cottbus zwischen 2004 und 2007 ist Hoßmang mittlerweile im vierten Jahr Nachwuchstrainer beim 1. FC Magdeburg. Beim frisch gebackenen Zweitliga-Aufsteiger betreut Hoßmang die U 19.

Jens Melzig (52): Auch Melzig hat im Sport- und Fußballbereich eine Anstellung gefunden. Seit mehr als 15 Jahren verdient er sein Geld als Verbandssportlehrer beim FLB und begleitet dort Brandenburgs Auswahlmannschaften im Nachwuchs. Er lebt weiterhin in Cottbus.

Jens-Uwe Zöphel (48): Der gebürtige Prenzlauer hat die Lausitz nach seinem Engagement bei Energie zwischen 1995 und 1999 wieder verlassen und seine Laufbahn 2013 beim SV Woltersdorf ausklingen lassen. Zöphel wohnt in Randberlin und arbeitet als Lkw-Fahrer für den Geflügelhersteller Wiesenhof.

Ingo Schneider (53): Schneider wechselte unmittelbar nach der Saison 1997 zu Union Berlin. Heute lebt er wieder in Cottbus und arbeitet in einem Steuerbüro.

Detlef Irrgang (51): Der umjubelte Doppeltorschütze aus dem Relegationsrückspiel gegen Hannover 96 hat vor ein paar Jahren noch beim Glasverarbeiter Cristalica in Döbern gearbeitet, mittlerweile ist Irrgang aber als Fitnesstrainer in Cottbus beim Skyfit-Unternehmen tätig. Seine letzte Station als Trainer war die SG Groß Gaglow, die der „Fußballgott“ im Jahr 2014 verlassen hatte.

Willi Kronhardt spielte von 1996 bis 1998 in Cottbus. Foto: Beyer
Willi Kronhardt spielte von 1996 bis 1998 in Cottbus. Foto: Beyer FOTO: Steffen Beyer

Willi Kronhardt (49): Den schillerndsten Werdergang hat vermutlich Kronhardt hingelegt. Nach seinem Karriereende war der legendäre „Jule“-Jubler in diversen Klubs als Trainer aktiv, unter anderem bei Eintracht Braunschweig, Alemannia Aachen oder Lok Leipzig. Mittlerweile ist der in Kasachstan geborene Kronhardt Chefscout bei Lokomotive Moskau, wo er gerade die russische Meisterschaft bejubeln durfte.

Holger Fraedrich (49): Fraedrich beendete seine Laufbahn vor zwölf Jahren bei der SG Blau-Gelb Laubsdorf. Heute ist er Abteilungsleiter bei der Cottbuser Reinigungsfirma Griesbach Industrie Service.

Frank Seifert (45): Gegen Hannover servierte er Irrgang den Ball zum richtungsweisenden 2:1, heute serviert er Briefe und Pakete als Kurierfahrer. Seifert lebt im sächsischen Freital-Hainsberg und trainiert dort auch eine A-Jugend-Mannschaft.

Toralf Konetzke (45): Nach Stationen beim FC St. Pauli und Wacker Burghausen beendete der Junge aus Kiekebusch seine Karriere im Jahr 2004 beim FV Dresden Laubegast. Seither kickt er nur noch in der Altliga beim FC Waikiki/Dissenchen. In Drebkau betreibt Konetzke den gleichnamigen Autopannen- und Abschleppservice.

Dieser Beitrag entstand unter der freundlichen Mithilfe von René Stiller, fcenergie-museum.de