ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:54 Uhr

Energie Cottbus kassiert weiteren Rückschlag
FCE: „Wut ist da“ nach Osnabrück-Niederlage

 Die Enttäuschung steht Robert Müller ins Gesicht geschrieben.
Die Enttäuschung steht Robert Müller ins Gesicht geschrieben. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus ärgert sich über den Rückschlag und zu einfache Gegentore im Duell mit Tabellenführer VfL Osnabrück. Die Abstiegsgefahr wird drei Spieltage vor Saisonende immer größer. Von Frank Noack

Lange Gesichter und ganz viel Enttäuschung bei Energie Cottbus nach der 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen den VfL Osnabrück. Statt die Abstiegszone der 3. Fußball-Liga zu verlassen wird der Kampf um den Klassenerhalt immer dramatischer.

Vor allem die Art und Weise der Niederlage gegen die bereits als Zweitliga-Aufsteiger feststehenden Niedersachsen bereitet FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz große Sorgen. „Wie so oft in dieser Saison hatten wir zwar einige gute Phasen. Wenn man die beiden Gegentore analysiert – dann ist das jedoch einfach zu einfach ausgespielt“, kritisiert Wollitz.

Der VfL Osnabrück, der sich mit dem Sieg am Samstagnachmittag im Stadion der Freundschaft eine Woche nach dem Aufstieg auch die Meisterschaft sicherte, ging durch Marc Heider in der 52. Minute in Führung. Vor 8034 Zuschauern gelang den Gastgebern zwar der postwendende Ausgleich durch Streli Mamba (54.). Aber durch einen Abwehrfehler begünstigte Energie dann den Osnabrücker Siegtreffer durch Benjamin Girth (75.).

Energie Cottbus gegen VfL Osnabrück FOTO: Steffen Beyer

„Wir haben uns viel vorgenommen. Das konnten wir auf dem Platz nicht umsetzen. Deshalb ist schon Wut da“, räumt Mittelfeldspieler Daniel Bohl ein. Sein Ausblick unmittelbar nach dem Spiel: „Heute und morgen können wir sauer sein. Ab Montag müssen wir schauen, dass wir gegen Uerdingen was holen.“

Am kommenden Sonntag tritt Energie Cottbus (Beginn um 13 Uhr) beim KFC Uerdingen an. Das Restprogramm: Außerdem spielt der FCE noch zu Hause gegen den VfR Aalen, der seit Samstag als erster Absteiger feststeht. Am letzten Spieltag treten die Lausitzer bei Eintracht Braunschweig an. Dort könnte es ein echtes Endspiel um den Klassenerhalt geben.

Kapitän Kevin Weidlich sagt mit Blick auf den Rückschlag gegen Osnabrück: „Wir kriegen zu einfache Gegentore. Das darf uns in dieser Phase der Saison nicht passieren. Denn die Spiele werden ja nicht mehr, sondern weniger.“