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| 13:56 Uhr

RUNDSCHAU-Schnellcheck
Beim nächsten FCE-Gegner ist schon mächtig Druck auf dem Kessel

Mit einem Doppelpack in der Schlussphase sicherte Marc Stein am Mittwoch einen Punkt gegen Unterhaching. Diese Euphorie will Energie jetzt mit ins Auswärtsspiel nach Würzburg nehmen.
Mit einem Doppelpack in der Schlussphase sicherte Marc Stein am Mittwoch einen Punkt gegen Unterhaching. Diese Euphorie will Energie jetzt mit ins Auswärtsspiel nach Würzburg nehmen. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Fußball Drittligist Energie Cottbus möchte am Sonntag bei den Würzburger Kickers den mit zwei Siegen und einem Unentschieden sehr ordentlichen Saisonstart veredeln. Das hat Trainer Claus-Dieter Wollitz am Freitag erklärt. Von Sven Hering

Das Spiel: Energie spielt am Sonntag um 14 Uhr in der Flyeralarm-Arena in Würzburg. Beim letzten Aufeinandertreffen in der Saison 2015/16, damals auch in der dritten Liga, gab es in Würzburg ein 2:2. Für Energie traf damals Breitkreuz doppelt.

Die Personalien: Bei Energie sind nach dem Unterhaching-Spiel am Mittwoch keine neuen Ausfälle dazugekommen. Beyazit ist laut Trainer Wollitz inzwischen wieder komplett im Mannschaftstraining. Sorgen bereitet laut Übungsleiter weiterhin Jonas Zickert. Verzichten müssen die Cottbuser in Würzburg allerdings auf Tim Kruse nach dessen gelb-roter Karte am Mittwoch in der turbulenten Schlussphase gegen Unterhaching. Für ihn könnte Stanese in die Startformation rücken. Aber auch Gehrmann ist laut Wollitz ein Kandidat.

Die Gegner-Einschätzung: Die Würzburger sind mit drei Niederlagen gegen Osnabrück, Uerdingen und Aalen in die Saison gestartet. „In Osnabrück waren sie klar die bessere Mannschaft und haben zu unrecht verloren“, sagt Claus-Dieter Wollitz. Und er ergänzt: „Dass da schon jetzt Druck auf dem Kessel ist, müssen wir nicht sagen.“ Dennoch warnt der Cottbuser Trainer vor dem Gegner: „Das ist das nächste Brett, was wir zu bespielen haben.“

Die Konstellation: Energie reist als ungeschlagener Tabellenführer zum noch punktlosen Schlusslicht. Doch Wollitz warnt: Der Unterschied zwischen den beiden Vereinen sei mitnichten so groß, wie es derzeit die Tabellenplätze aussagen würden. Trotzdem will der FCE in Würzburg punkten. Zumal es danach wegen des DFB-Pokals eine kurze Pause in der Liga gibt.

Und sonst noch: Beim Gegner spielen gleich drei Akteure mit Cottbuser Vergangenheit: Kapitän Sebastian Schuppan sowie Fabio Kaufmann und Patrick Breitkreuz. „Wir sind sehr kritisch mit unserer Leistung in Aalen umgegangen. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir das Ruder rumreißen werden. Cottbus will den Schwung natürlich mitnehmen, wir werden aber alles dagegensetzen und 90 Minuten Gas geben“, wird Fabio Kaufmann auf der Internetseite der Würzburger zitiert. „Energie ist ein offensivfreudiges Team, das schnörkellos agiert. Wir aber sind zu Hause und werden alles dafür tun, um am Sonntag die ersten Punkte einzufahren", sagt FWK-Cheftrainer Michael Schiele.