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| 10:08 Uhr

Endspiel um den Klassenerhalt für Energie Cottbus
Große Chance für FCE – große Kulisse im Stadion

 Energie Cottbus spielt ab 13.30 Uhr gegen den VfR Aalen.
Energie Cottbus spielt ab 13.30 Uhr gegen den VfR Aalen. FOTO: fotostand / Fotostand / Weiland
Cottbus. Energie Cottbus kann im Heim-Endspiel gegen Aalen den entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt in der 3. Liga machen. Die Kulisse wird finalwürdig sein. Von Frank Noack

Es ist angerichtet für das Heim-Endspiel um den Klassen­erhalt. Energie Cottbus kann mit einem Heimsieg gegen den bereits als Absteiger feststehenden VfR Aalen an diesem Samstag (13.30 Uhr, LR-Liveticker) den wohl entscheidenden Schritt zum Klassenerhalt in der 3. Fußball-Liga machen. Mit einem Dreier vor großer Kulisse im Stadion der Freundschaft hätte der FCE dann 44 Punkte auf dem Konto. Diese Ausbeute kann – je nachdem, wie die Konkurrenz im Tabellen­keller spielt – bereits an diesem Samstag reichen. Im letzten Saisonspiel treten die Lausitzer dann am kommenden Samstag bei Eintracht Braunschweig an.

Die Klassenerhalts-Rechnung

„Ich glaube, dass 44 Punkte an diesem Samstag rein rechnerisch noch nicht reichen werden. Aber am letzten Spieltag werden 44 Punkte dann zum Klassenerhalt reichen. Davon bin ich überzeugt“, lautet die Rechnung von Trainer Claus-Dieter Wollitz. Er warnt jedoch: „Erst einmal müssen wir unsere eigenen Aufgaben erfüllen. Das heißt, auch in dieser Situation klug und mutig Fußball zu spielen. Es darf von der ersten Minute an keinen Zweifel ­geben, dass Energie Cottbus als Sieger vom Platz geht.“

Die Zeichen stehen also auf Endspiel. Auch die Kulisse dürfte finalwürdig ausfallen. Bis Freitagmittag waren gut 8500 Karten im Vorverkauf abgesetzt. Begehrt sind vor ­allem die Sitzplätze. Wegen der deutlich größeren Ticket-Nachfrage als zuletzt hatte sich der Verein ­bereits am Mittwoch entschlossen, für das Aalen-Spiel auch den Oberrang der Osttribüne zu öffnen.

Die Bestmarke in der laufenden Spielzeit datiert vom 1. Spieltag. Zum Saisonauftakt gegen Hansa Rostock kamen 15 035 Zuschauer. Fünfstellig wird es auch diesmal. Die Tendenz geht derzeit in Richtung 12 000 Fans im Stadion.

Der Blick wird sich natürlich auch auf die anderen Ergebnisse richten. Alle zehn Partien finden zeitgleich statt. Auf der Anzeigetafel werden – wie bisher auch – lediglich die Halbzeit- und die Endergebnisse der anderen Partien eingeblendet. Auch auf der FCE-Bank will man sich in auf das eigene Spiel konzentrieren. „Ich werde mich während des Spiels nicht erkundigen, weil man keinen Einfluss auf die anderen Plätze hat. Meine Erfahrung sagt mir: Es lenkt eher ab; egal, ob man sich freut oder ärgert“, erklärt Trainer Wollitz. „Der Fokus liegt auf unserem Spiel. Es wird jedem einzelnen alles abverlangt in Sachen Wachsamkeit.“

Einsatzgarantie für Rangelov

In einem Punkt will Wollitz ­aber weder rechnen noch taktieren: ­Kapitän Dimitar Rangelov bekam nach seinem Doppelpack am vergangenen Wochenende beim 2:1-Auswärtssieg gegen den KFC Uerdingen bereits vorab eine Einsatzgarantie. Rangelov, der zuvor meistens auf der Bank saß, werde in jedem Fall spielen, kündigte Wollitz an: „Es macht keinen Sinn, ihn aus irgendwelchen taktischen Gründen nicht spielen zu lassen.“ Auch der gegen Uerdingen ver­letzungsbedingt fehlende Fabio ­Viteritti ist wieder einsatzfähig.

FOTO: lr / LR