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| 14:49 Uhr

Eisiger Start mit Überraschung: "Raus aus der Komfortzone" (Mit Video)

Energie Cottbus startet in die Wintervorbereitung. Trainingsauftakt am 9. Januar auf dem Kunstrasenplatz auf dem Gelände am Priorgraben.
Energie Cottbus startet in die Wintervorbereitung. Trainingsauftakt am 9. Januar auf dem Kunstrasenplatz auf dem Gelände am Priorgraben. FOTO: Frank Noack
Cottbus. Der FC Energie ist mit einer eisigen Überraschung in die Wintervorbereitung gestartet. Anders als geplant wurde auf Kunstrasen trainiert. Der Verein spart Kosten für die Rasenheizung. Fünf Spieler fehlten zum Trainingsauftakt in Cottbus. "Wir müssen raus aus der Komfortzone", fordert Trainer Wollitz. Frank Noack und Jan Lehmann

Der Platz auf dem Gelände am Priorgraben war extra am Vormittag geräumt worden, doch man hörte am Getrappel der Profis: Die Bedingungen auf dem Kunstrasenplatz sind schwierig. Trainer Claus-Dieter Wollitz und der Verein haben sich darauf verständigt, aus Kostengründen vorerst auf die Rasenheizung im Eliaspark zu verzichten. Die Profis starten also mit einer eisigen, nicht ganz so freudigen Überraschung ins neue Fußballjahr.

Wollitz erklärte am Ende der knapp eineinhalbstündigen Einheit: "So sind die Bedingungen nun mal um diese Jahreszeit. Wir müssen diese Bedingungen auf dem Kunstrasen jetzt annehmen und uns bestmöglich vorbereiten."

Mit Fabio Viteritti (Handbruch), Björn Ziegenbein (Risswunde) und Alexander Meyer (Schmerzen an der Patellasehne) (Siehe: "Wann kann Viteritti wieder richtig jubeln?" ) sowie den beiden Kreuzband-Rekonvaleszenten Jonas Zickert und Philipp Knechtel fehlten erwartungsgemäß fünf Spieler beim Trainingsauftakt in Cottbus. Viteritti und Ziegenbein absolvierten am Montag immerhin ein Lauftraining.

Eine handverlesene Zahl von Trainingszuschauern beobachtete bei Temperaturen um den Gefrierpunkt die ersten Übungen der Profis. Trainer Wollitz hatte seine Mannschaft eine Stunde vor dem Training zusammengeholt und auf die kommenden Aufgaben eingeschworen.

Wollitz: "Jetzt geht es darum, aus der Komfortzone rauszukommen und ein neues Level zu erreichen. Dafür müssen wir viel investieren und uns viele neue Dinge erarbeiten. Das Erreichte reicht definitiv aus, um erfolgreich zu sein."

Wollitz lässt seine Profis im Eins-Zwei-Rhythmus trainieren: Am ersten Tag eine Einheit, am zweiten Tag zwei. Dann wieder eine Einheit - und so weiter. Vorerst werden diese Einheiten dem Vernehmen nach entweder auf der Platz am Priorgraben oder in der Turnhalle am Stadion stattfinden.

Am Sonntag geht es zum ersten Test zum Brandenburgliga-Primus VfB Krieschow (13 Uhr). Am Samstag, 21. Januar, empfängt der FCE dann im Stadion der Freundschaft den Drittligisten Magdeburg (14 Uhr). Ein weiterer Gegner wird gesucht.