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Ede Geyer rät: Energie muss zweigleisig planen

Energie liegt Eduard Geyer weiterhin am Herzen.
Energie liegt Eduard Geyer weiterhin am Herzen. FOTO: Imago/img1
Cottbus. Trainer-Legende Eduard Geyer (72) traut Energie trotz des Rückstandes auf Jena den Titel in der Regionalliga Nordost zu. Geyer rät seinem Ex-Club jedoch auch, zweigleisig zu planen, falls es mit dem Aufstieg nicht klappen sollte. Frank Noack

Den 27. Mai 2017 hat sich Eduard Geyer im Kalender schon angestrichen. Wenn der FC Energie Cottbus gemeinsam mit den Lausitzer Legenden zum großen Jubiläums-Event in das Stadion der Freundschaft lädt, darf die Trainerlegende nicht fehlen. Gegenüber der RUNDSCHAU hatte der 72-Jährige betont, dass er sich über die Geste der Versöhnung zwischen dem FCE und den Legenden freut. Geyer: "Vielleicht können wir alle damit einen Weg aufzeigen, wie Energie Cottbus nach dem Abstieg in die 4. Liga wieder aus dem Tal der Tränen rauskommt."

Geyer, der in seiner historischen Amtszeit von 1994 bis 2004 den Verein von der Regionalliga bis in die Bundesliga geführt hatte, drückt Energie fest die Daumen für eine möglichst schnelle Rückkehr in den Profifußball. "Ich gönne Cottbus den Aufstieg. Aber Carl Zeiss Jena hat natürlich schon ein ganz schönes Polster", sagt Geyer mit Blick auf die vier Punkte Vorsprung des Spitzenreiters, der zudem noch ein Nachholspiel hat. "Jena steht jetzt jedoch als Favorit unter Druck. Wenn sie Fehler machen, muss Energie da sein."

In jedem Fall rät Ede Geyer dem FCE, zweigleisig zu planen. "Man sollte unbedingt das Team so verstärken, dass man in der nächsten Saison gleich wieder angreifen kann, falls es jetzt nicht mit dem Aufstieg klappen sollte."