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| 17:13 Uhr

Fußball
Gesperrter Matuwila fehlt auch in Meuselwitz

José-Junior Matuwila (r.) muss weiter pausieren.
José-Junior Matuwila (r.) muss weiter pausieren. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus muss insgesamt drei Spiele auf José-Junior Matuwila verzichten. Der Innenverteidiger fehlt nach seinem umstrittenen Platzverweis damit auch am Sonntag in einer Woche gegen Meuselwitz. Von Frank Noack

Neben dem dürftigen 1:1 (0:0)-Remis gegen den Tabellen-15. VfB Auerbach gab es für Energie Cottbus am Samstag noch eine weitere schlechte Nachricht. José-Junior Matuwila darf nach seinem umstrittenen Platzverweis am 28. Januar gegen Chemie Leipzig auch am Sonntag in einer Woche beim ZFC Meuselwitz noch nicht mitwirken. Der Nordostdeutsche Fußballverband (NOFV) hat den Innenverteidiger für insgesamt drei Spiele gesperrt, erklärte FCE-Trainer Claus-Dieter Wollitz im Gespräch mit der RUNDSCHAU.

Es ist ein spätes Urteil des NOFV, das dem Regionalliga-Tabellenführer erst knapp zwei Wochen nach der umstrittenen Szene mitgeteilt wurde. Matuwila soll in Leipzig einen am Boden liegenden Gegenspieler bewusst in den Magen getreten haben. So hat es laut Wollitz zumindest Schiedsrichter Steven Greif aus Westhausen in seinem Sonderbericht vermerkt. Die Fernsehbilder der Szene, als mehrere Spieler aneinander gerieten, stützen diese Wahrnehmung jedoch nicht.

Trotz des späten Urteils und des umstrittenen Platzverweises wird Energie keinen Einspruch gegen die Sperre einlegen. „Das würde höchstwahrscheinlich nichts bringen. Wir müssen das jetzt so hinnehmen“, sagte Trainer Wollitz.

Für Energie ist die Matuwila-Sperre besonders bitter, weil mit Kapitän Marc Stein auch der zweite etatmäßige Innenverteidiger derzeit nicht zur Verfügung steht. Stein hatte sich beim 0:0 in Bautzen eine Knieverletzung zugezogen und fällt mehrere Wochen aus.

Am Samstag gegen Auerbach spielten der junge Malte Karbstein und Mittelfeldmann Paul Gehrmann in der Innenverrteidigung. Karbstein erzielte in der 58. Minute die Cottbuser Führung. „Das war insgesamt solide. Beide haben ihre Sache gut gemacht, wurden aber kaum gefordert“, erklärt Wollitz.

Karbstein und Gehrmann werden wohl am kommenden Sonntag in Meuselwitz (13.30 Uhr) wieder das Duo in der Innenverteidigung bilden.