ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 16:15 Uhr

„Mission Wiederaufstieg“ – Spieler, Kader und Abgänge
FC Energie: Neuaufbau mit vielen Neuzugängen

 Dimitar Rangelov hat bei Energie Cottbus verlängert.
Dimitar Rangelov hat bei Energie Cottbus verlängert. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Energie Cottbus hat sich für die Saison 2019/20 in der Regionalliga Nordost die „Mission Wiederaufstieg“ vorgenommen. Die RUNDSCHAU gibt einen Überblick über die neue Mannschaft: Spieler, Kader und Abgänge. Von Jan Lehmann und Frank Noack

Aktueller Kader von Energie Cottbus

  • Tor:

Tim Stawecki (18)
Der Keeper ist seit 2013 beim FC Energie, sein Heimatverein ist der BSC Rathenow 04. Nach dem Abitur an der Lausitzer Sportschule spielt er nun sein erstes Jahr bei den Männern.

Lennart Moser (19/Union Berlin)
Moser wird für eine Saison von Union Berlin ausgeliehen. Mit 1,96 Meter bringt er Gardemaß mit. Bei den Eisernen absolvierte der Torhüter insgesamt 45 Spiele in der U17 und U19.

Julian Simon (17)
Der in Frankfurt (Oder) geborene Youngster schnuppert erstmals Profi-Luft. In der vergangenen Saison schaffte Simon mit der U19 den Aufstieg in die Bundesliga.

Toni Stahl (19/Fulham FC)

Der Keeper, der schon bis 2015 im Cottbuser Nachwuchsleistungszentrum spielte und dann zu RB Leipzig wechselte, soll nun ausgeliehen werden vom englischen Profiklub FC Fulham. Dort steht Toni Stahl seit 2018 unter Vertrag. Auf der Insel bekam er aber nicht die gewünschten Einsatzzeiten.

  • Abwehr:

Robert Müller (31)
Der Verteidiger war im Winter nach Cottbus gekommen und hatte alle 17 Drittliga-Partien als Stammspieler bestritten. Mit der Erfahrung von 314 Einsätzen in der 3. Liga soll er als Führungsspieler die vielen jungen Kollegen anleiten. Für Trainer Wollitz ist seine Vertragsunterschrift ein wichtiger Grundpfeiler. Er schwärmt regelrecht vom gebürtigen Potsdamer.

Ibrahim Hajtic (21/Würzburger Kickers)

Der 1,93 Meter große Innenverteidiger kommt aus Würzburg und bringt Drittliga-Erfahrung mit. In der zurückliegenden Spielzeit spielte der Deutsch-Bosnier für die Würzburger Kickers und kam insgesamt 14 Mal in der 3. Liga zum Einsatz. Trainer Claus-Dieter Wollitz hofft auf die Kopfballstärke des Neuzugangs. Würzburgs Kapitän, der Ex-Cottbuser Sebastian Schuppan, lobt zudem die technischen Stärken seines einstigen Kollegens.

Jan Koch (23/Berliner AK)
Der Neuzugang hat zuletzt beim Berliner AK alle 34 Saisonspiele in der Regionalliga Nordost absolviert. Er stammt aus der Jugend des TV Geisling. Über Jahn Regensburg, 1. FC Nürnberg und Spielvereinigung Greuther Fürth stieg er bei der Spielvereinigung Unterhaching in der Bayernliga in den Männerbereich auf. Nach einem kurzen Engagement in der ersten tschechischen Liga beim FK Mladá Boleslav wechselte er im Sommer 2015 zum Chemnitzer FC und dann nach Berlin.

Ben Meyer (20/Union Fürstenwalde)
Der Linksverteidiger kommt vom Liga-Konkurrenten Fürstenwalde. Er wurde im Nachwuchs von Union Berlin ausgebildet. Mit 1,70 Meter gehört Meyer zu den kleinsten Spielern im neuen Kader.

Marcel Hoppe (19/RB Leipzig)
Hoppe stammt aus dem Erzgebirge und wechselte 2016 in das Nachwuchsleistungszentrum von RB Leipzig. Er kann sowohl im Mittelfeld als auch auf der linken Abwehrseite eingesetzt werden.

Axel Borgmann (25/VVV Venlo)
Der Außenverteidiger kommt vom holländischen Erstligisten VVV-Venlo. Dort hat er in der vergangenen Saison in der Eredivisie unter anderem gegen Ajax Amsterdam und solche Topstars wie Frenkie de Jong oder Klaas-Jan Hunterlaar gespielt. Sieben Mal kam Borgmann für Venlo zum Einsatz. Sein Vertrag bei dem Erstligisten wurde nicht verlängert. Borgmann stammt aus der Nachwuchsschule des FC Schalke 04.

  • Mittelfeld:

Paul Gehrmann (24)
Der gebürtige Zwickauer hat für Energie in drei Jahren schon 80 Pflichtspiele absolviert. In der zurückliegenden Drittliga-Saison kam er aber nur selten zum Zuge.

Felix Geisler (22)
Der Vetschauer ist bereits zweimal mit Energie Cottbus aus der 3. Liga abgestiegen. 2016 ging er dann Richtung Zwickau, kehrte nach einem Jahr zurück. Dieses Mal hat er sich bewusst dazu entschieden, beim FCE zu bleiben und sagt: „Ich will mehr Verantwortung übernehmen und mithelfen, eine neue Mannschaft aufzubauen.“ Unmittelbar nach dem Abstieg hatte sich Geisler mit einem emotionalen Appell zu Wort gemeldet.

Colin Raak (19)
Sein Berater, der einstige Cottbuser Publikumsliebling Torsten Mattuschka, hat den ersten Profi-Vertrag für den Cottbuser ausgehandelt. Raak begann 2006 beim SV Cottbuser Krebse und kam 2010 ins Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie.

Niklas Geisler (18)
Der jüngere Bruder von Felix Geisler ist dem Junioren-Alter entwachsen. Trainer Claus-Dieter Wollitz setzt große Stücke auf den Mittelfeldspieler. Mit der U19 schaffte Geisler den Aufstieg in die Junioren-Bundesliga.

Jonas Zickert (21)

Der gebürtige Cottbuser ist seit neun Jahren beim FCE. Nach langwierigen Verletzungsproblemen hat er nun einen neuen, leistungsbezogenen Vertrag beim FCE unterschrieben. Trainer Wollitz sagt: „Wir hoffen, dass er jetzt richtig Gas gibt.“

Tobias Hasse (23/Rot-Weiß Erfurt)
Der gebürtige Berliner bringt die Erfahrung von 99 Regionalliga-Spielen mit. Nach den Stationen Hertha BSC, Berliner AK, Viktoria Berlin und Rot-Weiß Erfurt sagt er: „Ich will den nächsten Schritt machen und mich weiterentwickeln.“

Berkan Taz (20/Union Berlin)
Der offensive Mittelfeldspieler von Union Berlin wir für ein Jahr ausgeliehen. Taz gilt als großes Talent. „Wir sind davon überzeugt, dass er für unser offensives Mittelfeld Qualitäten mitbringt, die wir brauchen. Zudem kann er auch flexibel auf anderen Positionen spielen“, sagt Traoner Claus-Dieter Wollitz.

Tobias Eisenhuth (17)
Der Youngster stammt aus Frankfurt (Oder) und wird im FCE-Nachwuchs ausgebilet. In der vergangenen Saison kam er in der U19-Aufstiegs-Mannschaft zum Einsatz.

Orhan Yildirim (26/Berliner AK)

Der verleinslose Offensivspieler, der zuletzt beim Berliner AK unter Vertrag stand, hat vor seiner Verpflichtungen schon mehrere Wochen beim FCE mittrainiert.

Niclas Erlbeck (26)
Der in Kassel geborene Mittelfeldspieler spielte zuletzt bei Carl Zeiss Jena und stand Anfang des Jahres kurz beim Chemnitzer FC unter Vertrag. Für Jena absolvierte Erlbeck insgesamt 53 Partien in der Regionalliga Nordost und hatte maßgeblichen Anteil am Aufstieg in die 3. Liga im Jahr 2017.

  • Angriff:

Dimitar Rangelov (36)
Die Vertragsunterschrift des Kapitäns war ein Hoffnungszeichen. Der Bulgare könnte der erste Spieler sein, der für Energie Cottbus in den obersten vier Fußball-Ligen jeweils mindestens ein Tor erzielt hat. Sein Ausbeute bisher für Energie: 15 Tore in der Bundesliga, 12 Tore in der 2. Bundesliga, 7 Tore in der 3. Liga.

Abdulkadir Beyazit (22)
Der gebürtige Berliner kam vor der zurückliegenden Saison vom SV Babelsberg. In der 3. Liga kam er auf fünf Einsätze.

Moritz Broschinski (18)
Der Finsterwalder hat in der Regionalliga-Saison 2017/18 schon sein erstes Profi-Tor erzielt. In seinem ersten Männerjahr könnte er nun seinen Durchbruch schaffen.

Felix Brügmann (26/Carl Zeiss Jena)
Der Stürmer absolvierte in der Saison 2018/2019 insgesamt 34 Partien für die Thüringer und erzielte dabei acht Tore. In der Regionalliga Nordost weist Brügmann in 66 Ligaspielen eine Bilanz von 24 Toren und acht Vorlagen auf.

Abgänge bei Energie Cottbus

Tim Kruse (36/Karriereende)
Streli Mamba (25/SC Paderborn)
Marcelo de Freitas (25/Chemnitzer FC)
Fabio Viteritti (26/FSV Zwickau)
Lasse Schlüter (27/Eintracht Braunschweig)
Fabian Holthaus
(24/Viktoria Köln)
Jürgen Gjasula (33/1. FC Magdeburg)
Luke Hemmerich (21/Würzburger Kickers)
José-Junior Matuwila (27/1.FC Kaiserslautern)
Philipp Knechtel (22/Germania Halberstadt)
Fabian Graudenz (27/Weiche Flensburg)
Lars Bender
(31/Fortuna Köln)
Kevin Rauhut (29/Fortuna Köln)
Kevin Scheidhauer (27/Ziel unbekannt)
Kevin Weidlich
(29/Ziel unbekannt)
Marcel Baude (29/VfB Auerbach)
Avdo Spahic (22/1. FC Kaiserslautern)
Daniel Bohl (25/Chemnitzer FC)
Daniel Stanese (25/Ziel unbekannt)
André Startsev (25/Ziel unbekannt)

Leon Schneider (19/1. FC Köln)

Wohin gehen die Aufstiegshelden von Energie Cottbus? FOTO: Matthias Koch / Michael Hundt / Matthias Koch
Auf diese Spieler setzt der FCE bei der „Mission Wiederaufstieg“ FOTO: Steffen Beyer