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| 13:09 Uhr

Fußball
Diese Spieler wollte Energie verpflichten

Claus-Dieter Wollitz sucht weiter nach neuen Spielern.
Claus-Dieter Wollitz sucht weiter nach neuen Spielern. FOTO: Steffen Beyer
München. Am Ende landete Energie Cottbus doch keinen Treffer mehr auf dem Transfermarkt. Doch die Suche nach Verstärkungen geht weiter. Von Frank Noack

Auch nach dem Ende der Sommer-Transferperiode im deutschen Profifußball am Freitag ist Energie Cottbus weiter auf der Suche nach neuen Spielern. Jetzt dürfen allerdings nur noch vertragslose Profis verpflichtet werden.

„Wir müssen weiterschauen. Es gibt nach wie vor viele interessante Spieler, die noch nicht unter Vertrag stehen“, erklärte Trainer Claus-Dieter Wollitz nach der 0:2 (0:1)-Niederlage im Aufsteiger-Duell am Freitagabend bei 1860 München.

Als einziges Team der 3. Liga hatte der FCE aufgrund der beschränkten finanziellen Möglichkeiten in der Sommerpause nur zwei neue Spieler verpflichtet. Mittelfeldmann Daniel Stanese kam vom VfR Aalen in die Lausitz. Gegen München stand der Kanadier zum zweiten Mal in der Startformation. In der 33. Minute unterlief ihm ein unglückliches Eigentor. Abdulkadir Beyazit (SV Babelsberg) wartet nach einer Verletzung während der Saisonvorbereitung nach wie vor auf sein Debüt in der 3. Liga.

Mitaufsteiger 1860 München kann sich dank der Millionen von Investor Hasan Ismaik in ganz anderen Regalen bedienen. Mit Adriano Grimaldi wurde im Sommer der Kapitän von Preußen Münster verpflichtet. In der zurückliegenden Drittliga-Saison hatte Grimaldi 15 Treffer für Münster erzielt. Am letzten Transfertag holten die Löwen dann noch Romuald Lacazette auf Leihbasis vom Zweitligisten SV Darmstadt 98 zurück an die Grünwalder Straße.

Dabei hätte auch Energie Cottbus beinahe noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Nach RUNDSCHAU-Informationen machte sich der FCE auf der Zielgeraden große Hoffnungen auf eine Verpflichtung von Manuel Janzer. Der 26-jährige Mittelfeldspieler vom Zweitligisten Holstein Kiel wechselte jedoch zu Eintracht Braunschweig, wo er einen Vertrag bis 2020 inklusive Option für ein weiteres Jahr unterschrieb.

Und auch mit René Guder (23) war der FCE erneut in Kontakt. Der Mittelfeldspieler von Aufstiegsspiel-Konkurrent Weiche Flensburg stand bereits im Sommer auf der Wunschliste. Guder hatte sich damals auch schon Stadion und Trainingsbedingungen in Cottbus angeschaut. Am Ende entschied er sich jedoch für den finanziell lukrativeren Wechsel zum SV Wehen Wiesbaden.

Dort kommt Guder allerdings bislang nicht wirklich zum Zuge, sodass Energie erneut anfragte. Dem Vernehmen nach erhielt Guder aber keine Freigabe von Wehen Wiesbaden. Am Samstag bei der 1:3-Niederlage in Würzburg stand er erstmals in der Startelf und bereitete den Wiesbadener Treffer vor.

René Guder (l./mit Trainer Rüdiger Rehm) unterschrieb im Sommer in Wiesbaden.
René Guder (l./mit Trainer Rüdiger Rehm) unterschrieb im Sommer in Wiesbaden. FOTO: SVWW