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Kommentar
Der FCE-Kader ist stark genug

RUNDSCHAU-Reporter Jan Lehmann
RUNDSCHAU-Reporter Jan Lehmann FOTO: LR
Meinung Der Wunsch vieler Fans von Energie Cottbus blieb ungehört: Der Fußball-Regionalligist hat am letzten Transfer-Tag keinen weiteren Stürmer verpflichtet. Ein Kommentar von RUNDSCHAU-Reporter Jan Lehmann

In der Cottbuser Preisklasse war keine offensive Qualitätsverbesserung zu haben. Ein Verein, der vor sechs Monaten eine Finanzlücke von 500 000 Euro nur mithilfe eines Mister X schließen konnte, ist eben kein Krösus. So müssen es weiter jene Spieler richten, die Energie in der Vorsaison auf Rang zwei und zum Pokal-Sieg geschossen haben. Keine schlechte Basis, zumal Neuzugänge wie Zimmer, Geisler und Startsev bereits gezeigt haben, dass sie eine Verstärkung sind. Dieser Kader ist stark genug für den Regionalliga-Titel. Es spricht deshalb für die Clubführung um Präsident Michael Wahlich und für Trainer Claus-Dieter Wollitz, dass sie trotz der Beteiligung am Transfer von Maximilian Philipp und der Ablöse für Torhüter Alexander Meyer nicht schwach geworden sind. Stattdessen lieferten sie dem aktuellen Team einen starken Vertrauensbeweis. Der ist vielleicht ergiebiger als einer weiterer Stürmer.

jan.lehmann@lr-online.de