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Böhme sammelt Punkte für den FCE – und in eigener Sache

Jörg Böhme sieht sich trotz drei Siegen aus vier Spielen weiterhin als Interimstrainer.
Jörg Böhme sieht sich trotz drei Siegen aus vier Spielen weiterhin als Interimstrainer. FOTO: Winter/owe1
Bielefeld. Jörg Böhme tanzte kurz auf dem Rasen, dann hatte er seine Gefühle bei der mit Spannung erwarteten Rückkehr nach Bielefeld auch schon wieder im Griff. "Wir sind froh und glücklich über diese drei Punkte", erklärte er in der Pressekonferenz. Frank Noack

Seine Emotionen beim Blick auf die Tabelle? Ach ja, Emotionen. Zumindest im Gespräch mit den Journalisten ist bei Böhme dafür kein Platz. "Wir arbeiten weiter, von Woche zu Woche. In diesem Fall bereiten wir uns auf den Mittwoch und das Spiel gegen 1860 München vor", verkündete Böhme.

Energie hat den Abstand auf Relegationsrang 16 auf zwei Punkte verkürzt. Und Böhme, der sich nach eigenem Bekunden weiter als "Interimstrainer" sieht, hat weitere Pluspunkte in eigener Sache gesammelt. Immerhin war es der dritte Sieg im vierten Spiel für den Nachfolger von Stephan Schmidt. Wie lange Böhme Chef sein darf, ist weiter offen. "Ich habe einen Vertrag bis 2015. Alles andere ist nicht meine Entscheidung", erklärt er. Genau wie für Co-Trainer René Rydlewicz war es eine Rückkehr an die ehemalige Wirkungsstätte. Beide hatten als Profi gemeinsam für Bielefeld gespielt. Nach der turbulenten Schlussphase atmete auch Rydlewicz tief durch. Sein ehrliches Bekenntnis: "Als Spieler bist du mittendrin. Als Trainer ist so ein Spiel wesentlich anstrengender."