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| 10:20 Uhr

RUNDSCHAU-Gegnercheck
Berliner AK: Neuer Trainer, altes Ziel – Aufstieg

 Dirk Kunert war bis 2018 Trainer der zweiten Mannschaft des FSV Mainz.
Dirk Kunert war bis 2018 Trainer der zweiten Mannschaft des FSV Mainz. FOTO: Eibner Pressefoto / ROSKARITZ/ Eibner-Pressefoto
Cottbus. Energie Cottbus tritt am Freitag zu ungewöhnlicher Zeit um 17 Uhr beim Berliner AK an. Der Hauptstadtclub will endlich aufsteigen – und hat dafür schon den Trainer gewechselt. Die RUNDSCHAU macht den Gegnercheck. Von Jan Lehmann

Die Form:

Zuletzt gab es für den Berliner AK bei Lok Leipzig nach zweimaliger Führung ein 2:2. Der letzte Sieg in der Regionalliga liegt bereits sieben Wochen zurück – da gab es ein 2:1 gegen Germania Halberstadt.

Der Kader:

Die ohnehin schon gut besetzte Mannschaft wurde zu Saisonbeginn noch einmal namhaft verstärkt. Die beiden Innenverteidiger Justin Gerlach (Jena) und Nico Beyer (Zwickau) sollen für Stabilität sorgen, Angreifer Pierre Merkel (Nordhausen) für mehr Alternativen in der Offensive. Torjäger Abu Bakarr Kargbo ist schon wieder in guter Form und traf bereits fünf Mal. An Rückkehrer Enes Küc (Würzburg) war auch Energie dran, Offensivspieler Cihan Kahraman kommt von Union Berlin.

Der Trainer:

Dirk Kunert (51) übernahm vor zwei Wochen das Amt beim BAK. Zuletzt hat er bis 2018 die zweite Mannschaft des FSV Mainz trainiert. Sein Vorgänger Ersan Parlatan, der den BAK im vergangenen Spieljahr auf Rang zwei geführt hatte, musste nach drei Niederlagen in Folge gehen. Der Grund: Die Berliner wollen endlich aufsteigen. BAK-Präsident Mehmet Ali Han erklärte, dass man deshalb einen Trainer gesucht habe, „der eigene Ziele hat“. Die Ambitionen sind groß, als erstes wurde auf Wunsch des Trainers ein neues Kamerasystem für die Videoanalyse angeschafft.

FOTO: Steffen Beyer

Der Ex-Cottbuser:

Alexander Siebeck (25) erlebte 2018 ein eher glückloses halbes Jahr bei Energie Cottbus. Unter Trainer Claus-Dieter Wollitz kam er über die Rolle des Ersatzspielers nicht hinaus und kehrte zum Karlsruher SC zurück. Von dort wechselte Siebeck nach Berlin, wo der gebürtige Leipziger von Beginn an Stammspieler ist.

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Unmittelbar nach dem Abpfiff gibt es hier auf LR Online eine Zusammenfassung mit den Höhepunkten des Spiels.

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