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Beim VfB Stuttgart wackelt sogar ein Weltmeister

Cottbus. Diese Luxus-Sorgen hätte man in der Lausitz beim FC Energie Cottbus auch gern. Bei Pokalgegener VfB Stuttgart muss sogar ein Weltmeister wie Keeper Ron-Robert Zieler um seinen Stammplatz zittern. Frank Noack

Die RUNDSCHAU stellt den Kader des Bundesliga-Aufsteigers vor, der an diesem Sonntag zum Pokalspiel nach Cottbus kommt (18.30 Uhr).

Torhüter: Mit Ron-Robert Zieler hat der VfB in der Sommerpause einen amtierenden Weltmeister verpflichtet. Er kommt von Leicester City aus der Premier League, hatte dort aber kaum Spielpraxis. Zieler, der in den Testspielen nicht immer überzeugen konnte, kämpft mit Mitchell Langerak um die Nummer eins, der in der Aufstiegssaison zwischen den Pfosten stand.

Abwehr: In den vergangenen Tagen wurde zwar viel über Neuzugang Holger Badstuber gesprochen. Er ist aber für das Pokalspiel noch kein Thema. Linksverteidiger Emiliano Insua zog sich im letzten Test gegen Betis Sevilla (1:2) eine tiefe Riss wude über dem Knie zu und fällt vorläufig aus. Der brasilianische Neuzugang Ailton dürfte Insua im Pokal gegen Energie vertreten.

Mittelfeld: Überraschend steht auch der Stammplatz von Kapitän Christian Gentner zur Disposition. Im letzten Test setzte der VfB im zentralen Mittelfeld zunächst auf Ebenezer Ofori und Neuzugang Dzenis Burnic, der aus Dortmund kam und der Gewinner der Saisonvorbereitung ist. Trotz seiner erst 19 Jahre überzeugt Burnic mit Ruhe am Ball und starkem Passspiel.

Angriff: Torschützenkönig Simon Terodde schoss den VfB mit 25 Treffern in 32 Partien zum Aufstieg und ist eine feste Größe. Dahinter zeigt auch Daniel Ginczek viel Präsenz.

Das sagt der Trainer: VfB-Trainer Hannes Wolf sagt vor dem Spiel in Cottbus: "Die Partie hat für uns keinen Vorbereitungscharakter. Wir nehmen das Spiel zutiefst ernst. Es wird ganz schwer da."