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| 19:28 Uhr

Fußball
Viteritti trifft mit Kopf und viel Training

Fabio Viteritti war nach dem Schlusspfiff ein gefragter Interview-Partner.
Fabio Viteritti war nach dem Schlusspfiff ein gefragter Interview-Partner. FOTO: Steffen Beyer
Cottbus. Kopfballtore von Fabio Viteritti sieht man nicht oft. In der RUNDSCHAU erklärt der Mann des Tages beim Energie-Sieg gegen Rostock, was hinter diesem einstudierten Treffer steckt. Von Frank Noack

Ausgerechnet einer der Kleinsten im Kader von Energie Cottbus spielte beim 3:0 (2:0)-Auftaktsieg gegen Hansa Rostock ganz groß auf. Fabio Viteritti brachte die Gastgeber bereits in der 2. Minute per Foulelfmeter in Führung und krönte seine Leistung dann mit dem Kopfballtreffer zum 2:0 (20.).

Ein Kopfballtor von Viteritti? Da musste nach dem Schlusspfiff auch der 25-jährige Mittelfeldspieler schmunzeln. Denn normalerweile hat er seine besten Aktionen immer dann, wenn sich der Ball unten auf dem Rasen befindet: „Ich wollte eigentlich den Ball einfach nur aufs Tor bringen. Wir trainieren mit Marc Stein diesen Laufweg nach einem Diagonalball oft im Training. Dass es dann so überragend funktioniert, kann man natürlich nicht erwarten.“

Energie und Fabio Viteritti profitierten in dieser Szene natürlich auch davon, dass der Rostocker Torhüter Ioannis Gelios weit aus seinem Kasten geeilt war, aber zu spät kam, sodass der Ball hinter ihm ins Netz fiel. „Ich wusste, dass ich den Ball bekommen muss, wenn ich rauslaufe. Leider habe ich ihn aber nicht bekommen“, ärgerte sich der Hansa-Keeper.

Mindestens genauso wichtig wie dieser Kopfball war aus Cottbuser Sicht aber der frühe Treffer zum 1:0, als Streli Mamba im Strafraum durch Joshua Nadeau zu Fall gebracht worden war. „So ein früher Elfmeter spielt dir natürlich immer in die Karten. Es war sehr gut für uns, dass wir diesen Schwung dann mitnehmen konnten“, meinte Fabio Viteritti. Sein Fazit: „Einen solchen Sieg hätten wir sicher nicht erwartet. 3:0 gegen Rostock – das ist über­ragend und gibt Selbstvertrauen. Aber wir müssen weiter hart arbeiten und die Fehler minimieren.“

Zumal es Viteritti-Kopfballtore in den nächsten Wochen wohl nicht in ­jedem Spiel geben wird.

Fabio Viteritti (r.) steigt zum Kopfball hoch – und trifft.
Fabio Viteritti (r.) steigt zum Kopfball hoch – und trifft. FOTO: Steffen Beyer