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| 02:44 Uhr

Auf Sieg programmieren

FOTO: LR
Einmal wurde das zarte Pflänzchen Hoffnung bereits ausgetreten: Auf das Remis in Ahlen folgte die bittere 2:3-Heimniederlage gegen Aue. Das Zurückwerfen im Aufbäumen gehört zum Demotivierendsten, was wir Menschen erleben können.

Nichts lässt einen schlimmer resignieren, als das Gefühl, selbst mit viel Schwung nicht aus dem Tal heraus zu kommen.

Heute startet also der zweite Versuch, mit dem Rückenwind des letzten Erfolgs den Fluch des Scheiterns abzuschütteln. Und mehr Risiko geht nicht: Ausgerechnet beim Tabellen führer in Köln muss die wiedererweckte Zuversicht verteidigt werden. Denn Aufschwung lässt sich nun mal nicht einfrieren. In Köln routiniert verlieren und dann zu Hause wieder zum Sturmlauf blasen - das wird kaum funktionieren. Also geht es gar nicht anders, als die Spieler auf Punkte in Köln zu programmieren. Diese Siegprogrammierung funktioniert besonders gut in Einzelsportarten. Der neue Trainerstab kann zeigen, dass sich diese Technik auch auf den Fußball übertragen lässt.