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| 02:44 Uhr

Almer kündigt Gespräche mit Energie an

Nationaltorhüter Robert Almer wurden aus dem Kader gestrichen, Amin Affane meldete sich krank ab.
Nationaltorhüter Robert Almer wurden aus dem Kader gestrichen, Amin Affane meldete sich krank ab. FOTO: Winter
Cottbus/Klagenfurt. Nach seiner Degradierung bei Energie Cottbus muss Robert Almer um seinen Status als Stammtorhüter der österreichischen Nationalelf fürchten. Der 29-Jährige hat jetzt deshalb Gespräche mit Energie angekündigt. jal

Am Rande des Länderspiels der Österreicher in Klagenfurt gegen Uruguay erklärte Almer gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur APA: "Das ist natürlich bitter, aber im Endeffekt ist es eine Entscheidung des Vereins." Spekulationen, seine Trainingsleistungen hätten zu wünschen übrig gelassen, wies der 29-Jährige eindringlich zurück. "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich im Training immer alles gebe und nie Stunk mache."

Der neue Energie-Trainer Jörg Böhme hatte Almer auf die Tribüne gesetzt und den erst 17-jährigen Fritz Pflug in den Kader geholt. Zudem hatte Böhme erklärt: "Solange ich Trainer bin, wird René Renno halten." Klingt danach, dass Almer keine große Zukunft in Cottbus haben dürfte.

Der Keeper kündigte deshalb Gespräche mit Energie an. In der österreichischen Tageszeitung "Kurier" verdeutlichte Almer: "In solchen Situationen muss man kühlen Kopf bewahren. Im Falle des Abstiegs wäre ich vertragsfrei. Ich wünsche mir aber, dass Cottbus oben bleibt. Dafür werde ich zumindest im Training alles geben. Falls man mich im Sommer nicht mehr will, werden wir sicher eine Lösung finden."

Sein Status in Österreich wackelt nun, weil Torhüter Heinz Lindner mit Austria Wien gute Spiele in der Champions League absolviert hat. Dennoch betonte Teamchef Marcel Koller: "Er hat sich meines Wissens nichts zuschulden kommen lassen. Deswegen baue ich weiter auf ihn."