| 08:25 Uhr

Pyeongchang
Cas bestätigt Ausschluss von 47 Russen

Die Doping-Causa Russland hat wenige Stunden vor der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele noch einmal für Wirbel gesorgt. Der Internationale Sportgerichtshof Cas wies gestern die Klage von 45 russischen Sportlern und zwei Betreuern zurück. Schon am Vortag hatte die Ad-hoc-Kommission des Cas bei 13 russischen Athleten und Offiziellen ein ähnliches Gesuch abgelehnt und sich als nicht zuständig erklärt.

Die Sportler hatten auf diesem Weg versucht, doch noch an den Wettbewerben in Südkorea teilzunehmen. Nach der Cas-Entscheidung muss Russland somit auf zahlreiche Stars wie den sechsmaligen Shorttrack-Olympiasieger Viktor Ahn, Biathlon-Staffel-Olympiasieger Anton Schipulin sowie die Top-Ski-Langläufer Sergej Ustjugow und Ruslan Sacharow und Eiskunstlauf-Olympiasiegerin Xenia Stolbowa verzichten. Damit bleibt es bei 168 Sportlern aus Russland, die für die XXIII. Winterspiele vom Internationalen Olympischen Komitee zugelassen worden sind.

Der Kreml bedauerte den Ausschluss der 45 Sportler. "Es versteht sich, dass wir unseren Athleten weiterhin helfen, ihre Rechte zu verteidigen", sagte Dmitri Peskow, der Sprecher von Russlands Präsident Wladimir Putin, in Moskau. Nach der Bestätigung ihres Ausschlusses durch den Cas hatten die Athleten ihre Berufung vor dem Schweizer Bundesgericht in letzter Minute zurückgezogen

(dpa)