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| 08:22 Uhr

Mönchengladbach
Borussia: Zweithöchster Umsatz der Klubgeschichte

Mönchengladbach. Einen neuen Rekord gab es bei Borussia Mönchengladbachs Mitgliederversammlung nicht zu melden, trotzdem aber ein respektables Ergebnis: 2017 hatten die Gladbacher einen Umsatz von 179 Millionen Euro, das ist nach 2016 die zweithöchste Bilanz der Vereinsgeschichte. Vor einem Jahr waren es indes, inklusive des Transfererlöses für Granit Xhaka (43 Millionen Euro) und einer Champions-League-Teilnahme, 196 Millionen Euro. Rund 1600 Fans kamen zur Versammlung des Bundesligisten ins Gladbacher Stadion. Karsten Kellermann und Jannik Sorgatz

Einen neuen Rekord gab es bei Borussia Mönchengladbachs Mitgliederversammlung nicht zu melden, trotzdem aber ein respektables Ergebnis: 2017 hatten die Gladbacher einen Umsatz von 179 Millionen Euro, das ist nach 2016 die zweithöchste Bilanz der Vereinsgeschichte. Vor einem Jahr waren es indes, inklusive des Transfererlöses für Granit Xhaka (43 Millionen Euro) und einer Champions-League-Teilnahme, 196 Millionen Euro. Rund 1600 Fans kamen zur Versammlung des Bundesligisten ins Gladbacher Stadion.

Schippers hatte eine weitere positive Nachricht: Gladbach hat 2017 ein Plus von rund 6,6 Millionen Euro erwirtschaftet. "Das Ergebnis ist ohne Champions League und große Transfereinnahmen für uns ein Erfolg", sagte Schippers. 2011 hatten die Borussen zuletzt rote Zahlen geschrieben. Der Teametat lag 2017 bei 78,7 Millionen Euro. Borussia liegt damit - wie in der sportlichen Tabelle - knapp hinter den Europapokalrängen. Über den sportlichen Status quo wurde mit Sportdirektor Max Eberl diskutiert - die Fans sind mit dem Spielstil der Mannschaft im Moment nicht zufrieden. Über Trainer Dieter Hecking, der bei den Fans in der Kritik steht, sagte Eberl, dass er "Herzblut für unseren Verein" hat.

Entwickelt haben die Borussen derweil ein neues Corporate Design. "Die Fohlen" nennen sich die Gladbacher künftig statt "Fohlenelf". Auch ihren neuen Partner im Bereich Rehabilitation hat Borussia gestern offiziell vorgestellt: die Medical Park Gruppe. "Wir haben einen im Leistungssport sehr erfahrenen Partner gefunden, um in Zukunft die Anzahl der Verletzungen ohne Fremdeinwirkung reduzieren und Reha-Maßnahmen verbessern zu können", sagte Eberl.

Er und Hecking haben die vielen Verletzten als eine wesentliche Erklärung für den unsteten Saisonverlauf ausgemacht.