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| 10:07 Uhr

Magdeburg
Berliner bei EHF-Cup-Sieg in Magdeburg ausgepfiffen

Magdeburg. Jeder Torwurf wurde gnadenlos ausgepfiffen, jeder Treffer des Gegners bejubelt: Die Füchse Berlin erlebten beim Final Four des EHF-Pokals in Magdeburg einen wahren Spießrutenlauf. Dennoch gewannen die Berliner am Ende zum zweiten Mal nach 2015 den kleinen Europapokal.

Jeder Torwurf wurde gnadenlos ausgepfiffen, jeder Treffer des Gegners bejubelt: Die Füchse Berlin erlebten beim Final Four des EHF-Pokals in Magdeburg einen wahren Spießrutenlauf. Dennoch gewannen die Berliner am Ende zum zweiten Mal nach 2015 den kleinen Europapokal.

"Das war erschreckend", schimpfte Berlins Manager Bob Hanning noch am Montag über die Zuschauer. "Das war keine Werbung für den Standort Magdeburg trotz guter Organisation. Die haben sich selber für weitere Turniere disqualifiziert", wetterte Hanning nach dem 28:25 (14:13) im Finale über das Team von St. Raphael aus Frankreich.

Magdeburgs Publikum war wohl auch deshalb sauer, weil die eigene Mannschaft die großen Erwartungen nicht erfüllen konnte und das Finale durch ein überraschendes 27:28 gegen St. Raphael verpasst hatte. Immerhin wurden die Gastgeber am Ende durch ein 35:25 im kleinen Finale über Frisch Auf Göppingen Dritter.

(sid)