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| 15:16 Uhr

Tennis
Marterer als letzter Deutscher in Stuttgart ausgeschieden

Der Nürnberger Tennisprofi Maximilian Marterer hat das Viertelfinale beim ATP-Turnier in Stuttgart verpasst.

Der 22-Jährige unterlag dem Australier Nick Kyrgios 4:6, 6:4, 3:6 und schied damit beim Rasenturnier am Weissenhof als letzter von sieben gestarteten Deutschen aus. Bei den French Open war der Weltranglisten-50. erst im Achtelfinale am späteren Sieger Rafael Nadal (Spanien) gescheitert.

In diesem Jahr hatte Marterer bereits das Halbfinale in München und das Viertelfinale im bulgarischen Sofia erreicht. Für Kyrgios war das Duell mit Marterer das erste Einzelmatch seit Anfang April in Houston/Texas. Der Weltranglisten-24. hatte für die French Open aufgrund einer Ellenbogenverletzung kurzfristig absagen müssen.

Der nach zweieinhalb Monaten Pause auf die Tour zurückgekehrte Rekord-Grand-Slam-Sieger Roger Federer (Schweiz) trifft in seinem Viertelfinale am Freitag auf den Argentinier Guido Pella. Der Weltranglisten-75. besiegte Qualifikant Prajnesh Gunneswaran aus Indien 7:6 (7:4), 6:3. Federer siegte im bisher einzigen Duell mit Pella 2016 in Wimbledon in drei Sätzen. Auf dem Weg zu seinem anvisierten neunten Wimbledontitel könnte Federer in Stuttgart mit der Finalteilnahme French-Open-Sieger Nadal wieder an der Spitze der Weltrangliste ablösen.

Kyrgios trifft in der Runde der letzten Acht auf den spanischen Vorjahresfinalisten Feliciano Lopez. Der 33-Jährige besiegte den Franzosen Gilles Simon 7:6 (8:6), 6:4. Der an Position acht gesetzte Lopez entschied trotz Kniebeschwerden auch das vierte Duell auf Rasen gegen Simon für sich.

Bereits am Mittwoch hatten Federer, Titelverteidiger Lucas Pouille aus Frankreich und der Usbeke Denis Istomin allesamt gegen deutsche Akteure den Einzug ins Viertelfinale perfekt gemacht. Federer schlug als Nummer eins der Setzliste den Hamburger Mischa Zverev, Pouille hatte gegen das 17 Jahre alte Talent Rudolf Molleker (Berlin) keine Probleme, und Istomin setzte sich gegen Oldie Florian Mayer (34/Bayreuth) durch.

(SID)